Fix live exploitierte RouterOS-CLI-Injection + Parser-Datenverlust
Deep-Dive-Gegencheck mit echtem Exploit-Nachweis gegen den Testrouter: - RouterOSCommand.cliLine quotete Werte nur bei Leerzeichen und escapte eingebettete Anführungszeichen nie. Ein Kommentar wie test" ; :log warning "X schloss das Quoting vorzeitig und ließ RouterOS den Rest als zweiten Befehl ausführen. Live exploitiert (injizierter script,warning-Log-Eintrag) und live als behoben bestätigt. Betraf jede Schreiboperation über SSH - auf dem aktuellen Testrouter ist www-ssl deaktiviert, REST also unerreichbar, der Bug war aktiv. - RouterOSCliParser.keyValues nahm an, print terse quote mehrwortige Werte - live an zwei Menüs widerlegt (RouterOS 7.24.4 quotet dort nichts). Trunkierte jeden mehrwortigen Wert beim ersten Leerzeichen. Fix: Token-Scan statt Regex. - SSHTransport.fetchFieldValues defensiv gegen dieselbe Injection-Klasse gehärtet (aktuell nur hartkodiert aufgerufen, aber generische API). 2 neue Regressionstests, alle 101 Unit-Tests grün. Details in bugs.md. Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
This commit is contained in:
@@ -101,6 +101,97 @@ Schreibvorgangs aussetzt.
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## 2026-09-17 (Nachtrag: "erneuter Gegencheck mit echtem Deep Dive")
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Zweite, tiefere Testrunde auf expliziten Nutzerwunsch. Diesmal inkl. echter Exploit-Verifikation
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gegen den Router (nicht nur Code-Lesen) — beide folgenden Funde live nachgewiesen und live
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gegenverifiziert, dass der Fix greift, mit anschließendem Aufräumen der Testartefakte.
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### 5. RouterOS-CLI-Injection über beliebige Textfelder (SSH-Transportpfad)
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**Status:** fixed (live exploitiert UND live als behoben bestätigt, siehe unten)
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**Confidence:** sehr hoch — kein Verdacht, sondern reproduzierter Exploit gegen den echten Router
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`RouterOSCommand.cliLine` (`RouterOSCommand.swift`) baute CLI-Zeilen für den SSH-Transport per
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String-Interpolation. Die alte `quoteIfNeeded(_:)` quotete einen Wert nur, wenn er ein Leerzeichen
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enthielt, und escapte darin enthaltene `"`-Zeichen nie. RouterOS' Konsole behandelt `;` als
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Befehlstrenner (dieselbe Gefahr, die `SSHTransport.runDiagnosticCommand`s Doku-Kommentar für
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eigene, aufruferseitig sanitisierte Eingaben bereits benennt) — ein Wert wie
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`test" ; :log warning "INJECTED` (ein völlig plausibler freier Kommentar/SSID/Hostname) schloss
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das Anführungszeichen vorzeitig und ließ den Rest als zweiten, unabhängigen RouterOS-Befehl laufen.
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**Exploit live bestätigt** (Testrouter, aufgeräumt danach): Befehl
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`/ip firewall address-list add list=injection-test address=10.10.10.10 comment="test" ; :log warning "INJECTED-VIA-COMMENT-FIELD"`
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über SSH ausgeführt → Log zeigt `script,warning INJECTED-VIA-COMMENT-FIELD` als eigenständig
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ausgeführten zweiten Befehl, ausgelöst rein durch ein Kommentarfeld.
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Betroffen: jeder Text, der über den SSH-Transport in ein `RouterOSCommand` läuft — praktisch jedes
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Feld im Setup-Wizard (SSID, Kommentare, DNS-Server, …) und jedes Freitextfeld im Experte-Tab
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("Weitere Parameter"). Der REST-Pfad ist NICHT betroffen (JSON-Encoding, kein String-Interpolieren
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— siehe `RestTransport.apply`). Auf dem aktuellen hAP-lite-Testrouter ist `www-ssl` deaktiviert
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(`/ip service print` bestätigt: Zeile 9, `X` = disabled) — REST ist also gar nicht erreichbar, jede
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Schreiboperation läuft aktuell über SSH. Der Bug war damit live aktiv, nicht nur theoretisch.
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**Fix:** `quoteIfNeeded` quotet jetzt immer und escaped `\` → `\\`, `"` → `\"` innerhalb der
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Anführungszeichen — live verifiziert, dass das RouterOS' eigene Escape-Syntax ist (`\"`/`\\`
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rundeten korrekt durch `print detail`). Unconditionelles Quoting live als unproblematisch bestätigt
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(auch für einwortige Werte und `yes`/`no`-Booleans anstandslos akzeptiert). Gleiche Lücke defensiv
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auch in `SSHTransport.fetchFieldValues` geschlossen (aktuell nur mit hartkodiertem `"no"`
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aufgerufen, aber generische `RouterOSTransport`-Methode). Exploit-PoC danach erneut gegen den
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Router gefahren — kein injizierter Log-Eintrag mehr, Kommentar korrekt als reiner Text gespeichert.
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Neuer Regressionstest `testCliLineEscapesEmbeddedQuotesPreventingCommandInjection`. Build + alle
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101 Unit-Tests grün.
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### 6. Genereller RouterOS-Antwort-Parser trunkiert mehrwortige Werte
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**Status:** fixed (Ursache live nachgewiesen, Fix per Unit-Test abgesichert)
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**Confidence:** sehr hoch — live gegen zwei unabhängige Menüs nachgewiesen
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`RouterOSCliParser.keyValues(from:)` nahm an, `print terse` quote mehrwortige Werte in
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Anführungszeichen (Regex `("[^"]*"|\S+)`). Live-Test (zwei unabhängige Menüs, `/ip firewall
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address-list` und `/interface ethernet`, RouterOS 7.24.4) zeigt: **RouterOS quotet dort gar
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nichts** — ein Kommentar `"multi word test value"` kommt als literales, unquotiertes
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`comment=multi word test value name=ether2 ...` zurück. Der alte Regex-Parser matchte dafür nur
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`\S+` und schnitt den Wert beim ersten Leerzeichen ab — "word test value" ging komplett verloren,
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ohne Fehler, ohne Warnung.
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Betrifft praktisch jedes mehrwortige Freitextfeld, das über den generischen Parser gelesen wird —
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vor allem das Experte-Tab-"Weitere Parameter (frei)"-Grid, das laut eigenem Doku-Kommentar "fast
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alle" Menüs generisch parst. Der Bug war bereits indirekt im eigenen Testcode sichtbar: der
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existierende Live-Dump-Test `testParseInterfacesMatchesLiveHexOutput` enthält exakt dieses Muster
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(`last-link-up-time=2026-09-15 20:19:19`, ein echter Gerätedump) — nur fiel es nie auf, weil dieses
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Feld von keinem kuratierten Schema gelesen wird.
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**Fix:** `keyValues` von Regex-Matching auf Token-Scanning umgestellt — ein Leerzeichen-getrenntes
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Wort startet nur dann ein neues Feld, wenn es selbst wie `key=...` aussieht; alles andere wird an
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den Wert des zuletzt begonnenen Feldes angehängt. Bekannter Restfall (inhärent durch RouterOS'
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mehrdeutiges unquotiertes Format, nicht clientseitig lösbar): ein Wert, der selbst ein
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`wort=`-Muster enthält (z.B. ein Kommentar "config=broken"), wird fälschlich als neues Feld
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gelesen — deutlich seltener als die vorherige 100%-Fehlerquote bei jedem mehrwortigen Wert. Neuer
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Regressionstest `testParseGenericItemsPreservesUnquotedMultiWordValue`, abgeleitet vom echten
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Live-Dump. Build + alle 101 Unit-Tests grün.
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### 7. Beobachtung (kein Fix): Isolation wirkt nicht rückwirkend auf bereits bestehende Verbindungen
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**Status:** offen (bewusst nicht automatisch gefixt — Risikoabwägung, siehe unten)
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**Confidence:** hoch (Regel-Reihenfolge im Code nachvollzogen), nicht live reproduziert
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`FirewallConfig.buildCommands()` (`FirewallConfig.swift`) setzt die Regel "forward
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established,related → accept" auf Position 4, die Isolations-Drop-Regeln erst ab Position
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`filterCommands.count` (7+). Für eine neue Verbindung zwischen zwei isolierten Netzen ist das
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korrekt (erstes Paket hat `connection-state=new`, trifft also nicht Regel 4, sondern die
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Isolations-Regel weiter hinten). Für eine zum Zeitpunkt des Anwendens bereits **bestehende**
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(im Conntrack getrackte) Verbindung zwischen zwei gerade erst als isoliert markierten Netzen
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greift dagegen weiterhin Regel 4 zuerst — sie bleibt offen, bis sie von selbst endet. Das ist
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Standardverhalten jeder stateful/conntrack-basierten Firewall (RouterOS, iptables, pf, …), kein
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App-spezifischer Fehler, und der bisher einzige Live-Test dieser Funktion (M8, 2026-09-15) betraf
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einen frisch aufgeteilten Port ohne bestehende Verbindung — dieser Randfall wurde nie geprüft.
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Nicht automatisch gefixt: ein Fix würde bedeuten, beim Aktivieren der Isolation gezielt
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`/ip firewall connection remove` für die betroffenen Netzpaare auszulösen — ein zusätzlicher,
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potenziell überraschender Seiteneffekt (kappt aktive Verbindungen, die der Nutzer evtl. bewusst
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offen hat), der über die reine Bugfix-Aufgabe dieses Durchgangs hinausgeht und eine bewusste
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Produktentscheidung ist, keine reine Korrektur. Nur als Beobachtung vermerkt.
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## Noch nicht geprüft / außerhalb dieses Durchgangs
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- UI-Interaktion selbst (Klickpfade, Darstellung) — nicht automatisierbar, siehe Hinweis oben.
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Reference in New Issue
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