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RouterOS/CHATLOG.md
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KayandClaude Sonnet 5 c9ecd3a0a9 M9/M10: Einfach/Experte-Modus + Experte-Tab (generischer RouterOS-Zugriff)
M9: Einrichten-Wizard bekommt einen Einfach/Experte-Modusschalter
(ModeStepView). Einfach überspringt VLAN, erlaubt nur ein LAN-Netzwerk
ohne Isolation, Firewall-Grundschutz fest an.

M10: neuer "Experte"-Tab mit generischem Motor (RouterOSMenuItem,
RouterOSCommand.remove, ConnectionService.fetchMenuItems, freies
"eigener Menüpfad"-Feld) plus kuratierten Formularen mit Tooltips
(RouterOSSchemaCatalog) für Firewall/NAT/Mangle/Raw/Adress-Listen,
Interfaces, IP, VPN, WLAN, Queues, System, Werkzeuge.

Live gegen einen hEX-Testrouter verifiziert (erst per SSH, dann vom
Nutzer selbst in der App), dabei 7 reale Bugs gefunden und gefixt —
der wichtigste: RouterOS' SSH-CLI gibt bei fehlgeschlagenen Befehlen
Exit-Code 0 zurück, wodurch apply() app-weit Fehler verschluckte statt
sie zu melden. Danach ergänzt: Bestätigungsdialog vor Anlegen/Ändern
+ Auto-Backup vor dem ersten Experte-Tab-Schreibvorgang je Sitzung
(Angleichung an den Wizard), sowie ein Dauer-Editor (Tage/Std/Min/Sek)
für Lease-/Ablaufzeit-Felder statt Freitext.

Details zu allen Bugs/Fixes: HANDOFF.md, CHATLOG.md.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01EW3r6rW1xCf6UT5jNvt6rn
2026-09-14 00:03:50 +02:00

27 KiB
Raw Blame History

Chatlog — Planung & Aufbau RouterOS Assistant (Session 2026-09-11)

Zusammenfassung des Gesprächsverlaufs, der zu HANDOFF.md und den Commits in diesem Repo geführt hat. Kein Rohtranskript (das interne Session-Log ist ~8,7 MB JSONL mit Tool-Aufrufen/Denkblöcken, nicht sinnvoll fürs Repo) — gekürzte, lesbare Nacherzählung der tatsächlichen Nachrichten.

Auftrag

"plan mit mir zusammen, ein macOs Programm, mit dem man in wenigen Schritten mittels Interview-Funktion sich auf seinen Lokalen-Mikrotik-Router/Switch usw. einloggen kann um dort die gängigsten Konfigurationen DHCP, VLAN, Firewall usw. durchzuführen. Wichtig das Programm muss so gestaltet sein, das es ein Laie bedienen kann. [...] Du darfst natürlich Gitea verwenden um alles zu comitten und deployen."

Rückfragen (per AskUserQuestion) und Antworten:

  • Tech-Stack: Native SwiftUI-App (statt Electron/Python) — bewusst für echtes macOS-Gefühl gewählt, obwohl Swift für den Nutzer neu ist.
  • Verbindung: Beides — REST-API (RouterOS ≥7.1) primär, SSH-Fallback für ältere Geräte.
  • Funktionsumfang: Grundsetup/WAN, DHCP+VLAN, Firewall, WLAN, Backup.
  • Gitea: Nutzer hat aktuell keine Instanz laufen ("ich habe leider kein GIT") → lokales Git-Repo ohne Remote, Gitea-Anbindung bleibt spätere Option (z.B. selbst gehostet auf der vorhandenen OMV-NAS).

Plan wurde in Plan-Mode ausgearbeitet und vom Nutzer genehmigt (~/.claude/plans/purrfect-puzzling-bunny.md).

Aufbau M1M4

Nutzer sagte an mehreren Punkten knapp "mach weiter" bzw. "mach weiter, bitte" zwischen den Milestones. Jeder Milestone wurde gebaut, per xcodebuild ... build und ... test verifiziert, dann committed:

  1. M1 — Projektgerüst (XcodeGen), Connect-Schritt mit REST/SSH- Autodetect, Zertifikats-TOFU, Keychain. 6 Unit-Tests.
  2. M2 — BackupService (Config-Export über eigene SSH-Verbindung, unabhängig vom Live-Transport), Sicherungen-Tab.
  3. M3 — WAN- und LAN/DHCP-Wizard-Schritte, RouterOSCommand-Modell (eine Änderung → CLI-Zeile für SSH / JSON-POST für REST), Übersicht- und-Anwenden-Schritt mit Pflicht-Backup davor.
  4. M4 — VLAN-Schritt. Vorab Rückfrage per AskUserQuestion zum Umfang: einfaches separates virtuelles Netz (gewählt) vs. volles Port-Tagging über Bridge-VLAN-Filtering (hätte "set"/PATCH-Unterstützung im Command-Modell gebraucht, abgelehnt zugunsten des einfacheren Wegs).

"testen wir erstmal" — Live-Debugging gegen echtes Testgerät

Ab hier lief die eigentliche Fehlersuche, die App lief bereits, aber die erste Verbindung zu einem physischen Mikrotik-Gerät (RouterOS 7.24.2) schlug fehl. Ablauf der Diagnose, jeweils Nutzer-Beobachtung → Analyse → Fix → erneuter Test:

  1. Nutzer: "die Verbindung zum Router wird nicht aufgebaut, die App startet aber." → REST-Log zeigte errno 61 (connection refused) auf Port 443 — erwartet, da www-ssl bei Mikrotik standardmäßig aus ist.
  2. Nutzer: "da ist nicht in rot markiert" → kein Fehler sichtbar, kein Spinner. Das war der eigentliche Kern-Bug: ConnectView beobachtete connectionService nur transitiv über viewModel.connectionService (zwei Ebenen tief verschachteltes ObservableObject) — SwiftUI abonniert das nicht automatisch. Fix: ConnectView hält connectionService jetzt zusätzlich selbst als @ObservedObject.
  3. Nach dem Fix erste echte Fehlermeldung: NIOSSHError error 1 — nutzlos wegen NSError-Bridging. Fix: String(describing:) statt .localizedDescription, um die echte CustomStringConvertible- Beschreibung zu bekommen.
  4. Echter Fehler danach: NIOSSHError.keyExchangeNegotiationFailure — RouterOS bietet nur Legacy-Algorithmen (diffie-hellman-group14-sha1, RSA) an, die Citadel standardmäßig nicht aktiviert hat. Fix: algorithms: .all beim SSHClient.connect(...).
  5. Nutzer: "hat geklappt" — Verbindung stand, Gerätedaten und Interfaces korrekt angezeigt (CLI-Parser damit erstmals gegen echte Hardware verifiziert).
  6. Sicherungen-Tab getestet — Backup-Datei korrekt unter ~/Library/Application Support/RouterOSAssistant/Backups/ erzeugt.
  7. Vor dem ersten Schreibtest (Einrichten-Tab) Rückfrage per AskUserQuestion, ob Produktiv- oder Ersatzgerät — Antwort: Ersatzgerät, also unbedenklich testbar.
  8. Erster Anwenden-Versuch: Citadel.SSHClient.CommandFailed error 1 — wieder nutzloses NSError-Bridging, diesmal zusätzlich ein echter Bug in Citadel: executeCommand() verwirft die gesammelte Befehlsausgabe, sobald der Exit-Code ≠ 0 ist. Fix: eigene Sammlung über executeCommandStream() in SSHTransport.run(_:).
  9. Nutzer: "scheint alles zu funktionieren, aber [...] Picker: the selection ... is invalid" — Konsolen-Warnungen wegen fester Platzhalter-Interfacenamen ("ether1"/"bridge"), die nicht zwangsläufig zum echten Gerät passen. Fix: prepareDefaults() korrigiert jetzt WAN und LAN (vorher nur WAN), läuft schon im init statt erst bei onAppear.
  10. Nutzer fragte nach einer verbleibenden Konsolenmeldung (REST- Connection-refused-Log) — bestätigt als harmlos/erwartet, kein Fix nötig.

Danach

  • Nutzer: "mach weiter mit VLAN" → M4 wie oben gebaut.
  • Nutzer: "schreib mir ein Handoff" → HANDOFF.md erstellt und committed.
  • Ein Hintergrund-Suchbefehl (find nach Package.resolved, während der Citadel-Versionsrecherche für Fix #8) lief zu lange und wurde in den Hintergrund verschoben; seine Fertigmeldung kam per System-Notification nach dem Handoff-Commit rein — war zu dem Zeitpunkt bereits überholt (Citadel-Version war längst über einen gezielteren Weg gefunden), keine weitere Aktion nötig.
  • Nutzer: "speicher das chatlog ebenfalls mit" → dieses Dokument.
  • Nutzer: "ok, genug für heute" → Session pausiert.

Fortsetzung: M5 (WLAN), M6 (Firewall), zweiter kritischer Bug

  • Nutzer: "machen wir weiter" → Rückfrage per AskUserQuestion, ob M5 (WLAN) oder M6 (Firewall) zuerst — Antwort: M5.
  • Vor dem WLAN-Bau Rückfrage zur Architektur: WLAN-Interfaces existieren schon vor jeder Konfiguration (SSID/Passwort ändern = set, kein add) — unser bisheriges Befehlsmodell konnte nur add. Zwei Optionen vorgeschlagen: WLAN immer über SSH (wie Backup) vs. echtes set in RouterOSCommand für REST+SSH einbauen. Nutzer wählte Option 2, mit explizitem Zusatz: Geräte ohne WLAN müssen berücksichtigt werden. → RouterOSCommand um .add/.set-Operationen erweitert (REST-Seite braucht GET-vor-PATCH, RestTransport.findItemID), WifiNetworkConfig gebaut, Geräte-ohne-WLAN-Erkennung + Hinweis auf nicht unterstützten neuen WiFi-Treiber.
  • Nutzer testete M5 gegen das echte hEX-Testgerät: "das Gerät hat kein WLAN, wurde erkannt. Konfiguration lief sauber durch" — der "kein WLAN"-Zweig war damit bestätigt (der eigentliche .set-Pfad blieb ungetestet, mangels WLAN-Chip).
  • Weiter mit M6 (Firewall) — vorab Rückfrage, ob zusätzlich vor dem Anwenden die Anzahl bereits vorhandener Firewall-Regeln angezeigt werden soll (extra Lese-Aufruf) oder nur ein Warntext reicht. Nutzer wählte die Anzeige-Variante. M6 gebaut: opt-in (Standard aus, wie VLAN), Mikrotik-Standard-Preset (NAT/Masquerade, established/related erlauben, invalid verwerfen, unaufgeforderte WAN-Verbindungen blocken), place-before mit aufsteigendem Index, damit neue Regeln vor eventuell vorhandenen landen.
  • Nutzer testete M6 live gegen das hEX-Testgerät und schickte die tatsächliche /ip firewall filter print / /ip firewall nat print- Ausgabe. Kritischer Fund: jede WAN-Interface-Referenz in den neuen Regeln zeigte auf lo (Loopback) statt des echten WAN-Ports. Der WAN-Schritt der App hatte laut Nutzer auch nur "lo" zur Auswahl gezeigt.
  • Debugging im Dialog: erst Verdacht auf PTY-Unterschiede (App nutzt keinen Pseudo-Terminal-Kanal) — Nutzer testete auf Bitte hin einmal interaktiv (ssh mit Terminal) und einmal non-interaktiv (ssh admin@IP "/interface print terse", genau wie die App es macht) und schickte beide rohen Ausgaben. Beide waren identisch und korrekt (alle 7 Interfaces sauber aufgelistet) — das widerlegte die PTY-Theorie und bestätigte: der Fehler lag im eigenen Parser, nicht in RouterOS' Ausgabe.
  • Ursache gefunden: RouterOSCliParser splittete nur auf "\n"; auf diesem Gerät wurden dadurch alle Interface-Zeilen zu einer zusammengefasst, wodurch sich die key=value-Felder gegenseitig überschrieben — übrig blieb nur das letzte Interface im Text (lo) mit vermischten Werten. Fix: split(whereSeparator: \.isNewline) + zusätzlicher Sicherheitsfilter (Loopback nie in WAN/LAN/VLAN-Listen wählbar) + Regressionstest mit den echten hEX-Rohdaten. Aufräum-Befehle für die fehlerhaften "lo"-Regeln an den Nutzer gegeben (Ausführung bisher nicht bestätigt).
  • Nutzer bestätigte nach dem Fix: "sieht gut aus, alle Interfaces sind nun auswählbar" — die Interface-Auswahl ist damit erneut bestätigt, ein erneuter Firewall-Apply mit korrektem WAN-Port + Kontrolle der Regeln steht noch aus.

Nutzer-Wünsche nach M6

  • "Tooltips zu den einzelnen Konfigurationen" + "Backup-Pfad auswählbar machen" → .help(...)-Tooltips auf allen Feldern in Connect- und allen Einrichten-Schritten; Sicherungen-Tab bekam einen wählbaren Zielordner (nativer macOS-Ordnerdialog, Standard bleibt ~/Library/Application Support/...).
  • "ich brauche ... nochmal eine Möglichkeit ein Backup zu erstellen" (im Verbinden-Tab, direkt nach dem Verbinden) → Schnell-Backup-Button im Verbinden-Tab ergänzt, inkl. "Zuletzt gesichert"-Anzeige für den aktuellen Host.
  • "gibt es eine Möglichkeit die Standardkonfiguration wiederherzustellen ... prüfe das bitte" → bestätigt: RouterOS' eigenes /system reset-configuration no-defaults=no stellt die Werkskonfiguration wieder her (legt dabei selbst ein Backup an). Als klar abgetrennte, rot markierte "Gefahrenzone" im Sicherungen-Tab gebaut, mit Bestätigungsdialog, eigenem Vorab-Backup und automatischer Trennung der App-Verbindung nach dem Auslösen (Router startet neu).
  • "compile und deploye als Maxosx app" → Release-Build erzeugt und nach /Applications/RouterOS Assistant.app kopiert (ad-hoc signiert, daher beim ersten Start Rechtsklick→Öffnen nötig).
  • "ich brauche noch ein Icon (Mikrotik) ... zeige mir Vorschläge" → sechs eigenständige Icon-Konzepte (kein Nachbau von Mikrotiks Logo, nur farblich angelehnt) als Artifact präsentiert. Nutzer wählte Konzept 1 ("Signal Router"). Icon per AppKit/NSImage-Skript (kein Homebrew nötig, ein zunächst gestarteter brew install librsvg-Versuch kompilierte eine Abhängigkeit langwierig aus Quellcode und wurde abgebrochen) in alle macOS-Größen gerendert, ins Xcode-Projekt eingebunden, Release neu gebaut und deployt.
  • "speichere alles weg, damit wir eventuell später weiter machen können" → HANDOFF.md und dieses Chatlog auf den aktuellen Stand gebracht.

Fortsetzung: M7-Härtung (SSH-Hostkey-TOFU)

  • Neuer Tag. Nutzer: "die Ferwall regeln hab ich aufgeräumt (Werksreset durchgeführt). lass uns mit dem Härten weitermachen." → M7 gestartet mit dem größten offenen Punkt: SSH-Hostkey-TOFU (SSHTransport nutzte bisher .acceptAnything()).
  • API vor der Umsetzung im swift-nio-ssh-Quellcode verifiziert statt geraten (NIOSSHPublicKey.write(to:) für die Wire-Format-Bytes, NIOSSHClientServerAuthenticationDelegate-Protokoll, EventLoopPromise aus NIOCore). SSHHostKeyFingerprint + SSHHostKeyTrustStore gebaut, SSHTransport conformt jetzt selbst zum Delegate-Protokoll (wie RestTransport zu URLSessionDelegate), ConnectionService bekam einen zweiten Bestätigungs-Flow analog zum REST-Zertifikat.
  • Für den Unit-Test wurden zwei echte Wegwerf-SSH-Schlüssel per ssh-keygen erzeugt und der Fingerabdruck gegen ssh-keygen -lf kreuzgeprüft (SHA256:Hllxv6LLoHl2XTIXGGjUYJHbPFoH2F7iMrR74C5J95g) — stimmte exakt überein. Ein Test-Isolationsbug (geteilte echte UserDefaults zwischen zwei Tests ohne tearDown) wurde dabei gefunden und gefixt. Alle 26 Tests grün, xcodebuild test lief diesmal ohne den bekannten Gatekeeper-Hänger durch.
  • Nutzer testete live, meldete danach: "der 'Trennen-Button' fehlt noch" — ConnectionService.disconnect() gab es schon (bisher nur intern nach Werksreset genutzt), aber keinen UI-Zugang im Verbinden-Tab. Button ergänzt.
  • Nutzer bestätigte danach: "funktioniert sauber" — SSH-Hostkey-TOFU live verifiziert (Dialog bei erster Verbindung, kein Dialog nach Trennen+Neuverbinden).
  • "erstmal alles speichern, dann schluß für heute" → HANDOFF.md und dieses Chatlog aktualisiert, Session beendet.

Stand am Ende dieser Session

Siehe HANDOFF.md für den vollständigen technischen Stand. SSH-Hostkey- TOFU (M7) ist fertig und live bestätigt. Offene Punkte: Firewall-Regeln mit korrektem WAN-Port nach dem Werksreset noch nicht erneut kontrolliert, WLAN-.set-Pfad weiterhin ohne Testgerät mit echtem WLAN-Chip, Rest von M7 (Fehlerzustände/Politur, REST-Schreibtest mit aktivem www-ssl).

M8 (separate Session, hier nachträglich kurz notiert)

Nutzer, neuer Tag: Frage, ob mehrere Router-Interfaces in einem Konfigurationsvorgang mit je eigenem DHCP-Server (und optional VLAN) einrichtbar sind. Antwort ja → als M8 gebaut: SetupViewModel.lanConfigs: [LanDhcpConfig] (mehrere LAN-Netzwerke statt einem) plus Isolations-Toggle pro LAN-/VLAN-Eintrag, der bei aktivem Firewall-Grundschutz paarweise Forward-Drop-Regeln erzeugt (FirewallConfig.NetworkSegment). Kompiliert, Release gebaut und nach /Applications deployt, HANDOFF.md + eine mikrotik-setup.md- Referenzdatei (RB750Gr3-Szenarien: gemeinsame Bridge, komplett getrennte Netze, Port aus Bridge lösen) gespeichert. Nur Unit-Test-verifiziert, nicht gegen Hardware.

Session 2026-09-13: Einfach/Experte-Modus + Experte-Tab

  • "wir machen zwischendurch mal was anderes. ich brauche einen einfachen Modus und einen Experten-Modus" — einfacher Modus: nur Grundeinrichtung (kein VLAN, kein Mehrfach-DHCP, keine Port-Trennung), Experte: voller Zugriff. Rückfrage per AskUserQuestion zum genauen Schnitt (WAN+LAN vs. +WLAN/Firewall) — Nutzer wählte "WAN+LAN+WLAN+Firewall, Firewall fest an". Als M9 gebaut: neuer erster Wizard-Schritt ModeStepView, SetupStep.goNext/goBack von linearem rawValue+1 auf expliziten switch umgebaut (VLAN-Schritt wird im Einfach-Modus übersprungen), Isolations-Toggle/Mehrfach-LAN im LAN-Schritt nur im Experte-Modus sichtbar. Build+Tests grün.
  • "wir machen weiter bei Expert. hier wird es umfangreich. [...] Ich brauche nun Zugriff/Einstellungsmöglichkeit auf alle Funktionen, was RouterOS bietet (Isolation, Firewalling, NAT alles was der Router kann). Wir wollen hier ein echtes Experten-Tool bauen." — vor dem Bauen per WebSearch/WebFetch in die offizielle RouterOS-Dokumentation (manual.mikrotik.com, help.mikrotik.com) eingelesen: Firewall-Struktur (Filter/NAT/Mangle/Raw-Chains, Adress-Listen, Connection-Tracking, Layer7), volle CLI-Menübaum-Übersicht (300+ Top-Level-Menüs).
  • Versuch, den Umfang mit einer AskUserQuestion einzugrenzen (nur Firewall/NAT vs. zusätzlich VPN/Routing vs. wirklich alles) — vom Nutzer abgelehnt: "alles was du findest,, der komplette Umfang des RouterOS soll eingestellt werden könnn." Als Feedback-Memory gespeichert: bei bereits klar geäußertem vollem Scope nicht nochmal nachfragen, sondern eine Architektur bauen, die diesen Scope praktisch abdeckt.
  • Architekturentscheidung (da 300+ Menüs unmöglich einzeln von Hand modelliert werden können): zweistufig. (1) Generischer Motor — RouterOSMenuItem, RouterOSCliParser.parseGenericItems, neue RouterOSCommand.remove-Operation, ConnectionService.fetchMenuItems
    • Transport-Implementierungen, dazu ein freies "eigener Menüpfad"-Feld im UI — deckt technisch jeden Pfad ab, auch unkuratierte, als rohes Schlüssel/Wert-Formular. (2) Kuratierte Schemas (RouterOSSchemaCatalog) mit echten Formularfeldern, Tooltips, Erklärtext und Warnhinweisen — komplette Firewall-Familie (Filter/NAT/Mangle/Raw/Adress-Listen) sofort voll kuratiert, weitere Bereiche (Interfaces/IP/VPN/WLAN/Queues/System/Werkzeuge) zunächst nur generisch gelistet. Neuer "Experte"-Tab (ExpertView/ ExpertViewModel/ExpertMenuDetailView) in die App eingehängt. Build
    • alle Tests grün.
  • "machen wir mit (a) weiter" (mehr Kategorien kuratieren statt sofort Live-Test) — Interfaces (Bridge, Bridge-Port, VLAN, WireGuard+Peers, PPPoE-Client, Bonding), IP (Adressen, Pools, DHCP-Server+Netzwerk, DHCP-Client, DNS, Verwaltungsdienste, Routen), VPN (PPP-Secret/Profil), WLAN (Legacy + neuer wifiwave2-Treiber + Sicherheitsprofile — Feldnamen für den neuen Treiber vorab per WebSearch aus der offiziellen Dokumentation verifiziert, nicht geraten), Queues (Simple/Tree), System (Identity/Clock/NTP/Scheduler/Skripte/Nutzer), Werkzeuge (Netwatch/ E-Mail) kuratiert. OSPF/BGP und der neue WLAN-Treiber-Feldnamen-Versuch per WebFetch gegenrecherchiert, aber für Routing keine ausreichend verifizierte Quelle gefunden → bewusst generisch belassen statt geraten. Build+Tests grün.
  • "machen wir einen Livetest" → Zugangsdaten erhalten, Testansatz erklärt (direktes SSH statt UI-Automatisierung, da kein Tool für native-macOS- UI-Steuerung verfügbar ist). sshpass fehlte, expect-Skript als Ersatz gebaut. Alter SSH-Host-Key in known_hosts stimmte nicht mehr (Router war zwischenzeitlich zurückgesetzt worden) — alten Eintrag entfernt, dabei eine unabhängig kaputte Zeile in known_hosts mitgefunden und bereinigt.
  • Vor jeder Änderung Config-Backup (/export terse) gezogen. Systematisch jede kuratierte Menü-Familie einmal komplett durchgespielt (anlegen → mit print prüfen → wieder entfernen): Firewall Filter/NAT/Mangle/Raw/ Adress-Listen, VLAN, WireGuard+Peer, IP-Pool, DHCP-Server+Netzwerk, Route, PPP-Secret/Profil, Queue Simple, Scheduler+Skript, Netwatch — alle Feldnamen bestätigt.
  • Zwei echte Bugs gefunden: (1) /ip services Zugriffsfilter-Feld heißt available-from, nicht wie im Schema angenommen address. (2) RouterOS 7.24.2 zeigt .id gar nicht in print terse-Ausgaben (anders als angenommen), und Menüs mit nur einem Eintrag statt einer Liste (/ip dns, /system identity, /system clock, /system ntp client, /tool e-mail) lehnen terse komplett ab. Live herausgefunden, dass :put [<Pfad> find] die echten internen IDs in exakt der Reihenfolge von print terse liefert (per Stichprobe kreuzgeprüft) — als Fix genutzt, plus neuer RouterOSMenuSchema.isSingleton-Schalter mit eigenem Fetch-/Set-Pfad für die Ein-Eintrag-Menüs. Fix live gegen /system identity bestätigt (Name testweise geändert, zurückgesetzt).
  • Nach dem Test: /export terse erneut gezogen und gegen das Ausgangs-Backup verglichen — bis auf den Zeitstempel-Kommentar byte-identisch, alle Testeinträge sauber entfernt.
  • "alles nochmal speichern (Handoff, Chatlog, Memory)" → dieser Eintrag, HANDOFF.md (M9/M10-Abschnitte, Bug 7/8, aktualisierte Einschränkungen/Nächste-Schritte) und Memory aktualisiert.

Nachtrag: erster Release-Deploy + Nutzer testet selbst in der App

  • "baue Release neu und deploye nach /Applications" → Release gebaut, altes /Applications/RouterOS Assistant.app ersetzt.
  • Nutzer meldete direkt danach: "wenn ich einen DHCP Server neu anlege, kann ich den vorher angelegten Adress-Pool nicht in der Auswahl sehen." → Bug 9 gefunden: Cross-Referenz-Felder (DHCP-Server→Pool, PPP-Secret→ Profil, Scheduler→Skript, Filter→Adress-Liste, WireGuard-Peer→ Interface) waren reiner Freitext statt Auswahl. Neuer Feldtyp RouterOSFieldSchema.Kind.menuItemPick gebaut, lädt beim Öffnen eines Menüs live die Namen aus dem referenzierten Menü. Build+Tests grün, Nutzer bestätigte "ja bitte" → Release neu gebaut+deployt.
  • Nutzer: "die auswahl funktioniert jetzt, aber der DHCP-Server wird nicht angelegt." → Frage nach Fehlermeldung: keine. Live reproduziert: exakt derselbe /ip dhcp-server add-Befehl über direktes SSH lieferte "failure: server or relay with such interface already exists" mit Exit-Status 0 (per expect-Skript + catch wait result geprüft, zusätzlich mit einem zweiten Fehlerfall — ungültiger action=-Wert, "syntax error" — bestätigt). Bug 10 gefunden: SSHTransport.apply() erkannte Fehler nur am Exit-Code, der bei RouterOS' SSH-CLI aber nie ungleich 0 wird. Betraf apply() app-weit, nicht nur den Experte-Tab. Fix: jede nicht-leere Ausgabe eines add/set/remove-Befehls gilt jetzt als Fehler (laut allen 15+ live getesteten Befehlsfamilien sind erfolgreiche mutierende Befehle immer still). Nutzer wollte zusätzlich einen echten Test: VLAN mit eigenem DHCP-Server auf einem freien Interface komplett neu durchgespielt (VLAN→IP→Pool→DHCP-Server→ Netzwerk), lief fehlerfrei, danach entfernt. Release neu gebaut+deployt.

Nachtrag: Nutzer testet erstmals selbst in der App-UI

  • "leg jetzt VLAN mit eigenem DHCP-Server an, aber mir fehlen komplett die 'löschen-Buttons'" — zwei Anliegen. Live-Test des DHCP-Server-Flows mit disabled=no bestätigte den Bug-10-Fix nochmal. Für die Lösch-Buttons: Ursache war .swipeActions — eine iOS/iPadOS-Wischgeste ohne Entsprechung auf macOS-Listen (Bug 12). Fix: sichtbarer Papierkorb-Icon-Button je Zeile. Release neu gebaut+deployt.
  • Nutzer probierte danach selbst: "klappt, leg jetzt VLAN mit eigenem DHCP-Server an, aber ..." — parallel wieder ein Live-Test von mir (VLAN→IP→Pool→DHCP-Server mit disabled=no, lief durch, aufgeräumt).
  • "es erscheint keine Fehlermeldung" beim VLAN-Anlegen selbst (nach dem Bug-10-Fix, vor dem nächsten) → Nutzer beschrieb genauen Ablauf (Experte-Tab, VLAN-Interfaces, Name TEST-VLAN, ID 20, ether5, "Unerwartete Antwort vom Router: syntax error (line 1 column 30)"). Live mit der exakt gleichen generierten Befehlszeile reproduziert: disabled=false → derselbe Fehler; disabled=no → Erfolg. Bug 11: RouterOS-CLI akzeptiert nur yes/no, nie true/false — Schema- Defaults waren aber durchgängig als "true"/"false" geschrieben (23× falsch). Fix in ExpertViewModel.pendingCommand (normalisiert jeden Bool-Wert vor dem Senden) plus Katalog-Strings bereinigt. Release neu gebaut+deployt — Nutzer bestätigte: "klappt".
  • Nutzer testete darauf selbst weiter in der App: VLAN anlegen/zuweisen/ löschen funktionierte. Beim DHCP-Server-Zuweisen auf ether5 kam "failure: server or relay with such interface already exists" — kein neuer Bug, sondern derselbe bereits bekannte Fall (ether5 hatte bereits dhcp5 aus einer früheren Session). Nutzer wählte "Weg 1": DHCP-Server aufs VLAN statt auf ether5 — meldete dann: "TEST-VLAN steht nicht in der Auswahl". Bug 13 gefunden: .interfacePick las aus ConnectionService.interfaces, einmalig beim Verbinden befüllt, nie danach aktualisiert — anders als die neueren .menuItemPick-Felder. Fix: neues ExpertViewModel.liveInterfaceNames, lädt bei jedem Menü-Öffnen frisch via /interface print terse; die stale availableInterfaces-Parameter-Durchreichung komplett entfernt. Release neu gebaut+deployt.
  • Nutzer: "super, das hat funktioniert." — VLAN erschien direkt in der DHCP-Server-Interface-Auswahl, ohne erneutes Verbinden.
  • "alles nochmal speichern" → dieser Eintrag, HANDOFF.md (Bug 1113, aktualisierte M10-Zusammenfassung, Milestones, Nächste-Schritte) und Memory aktualisiert.

Nachtrag: Sicherheits-Angleichung + Dauer-Editor

  • "die änderungen, welche ich im expert-Modus mache, werden diese sofort geschrieben, oder ist eine Bestätigung erforderlich? wenn eine bestätigung erforderlich, vermisse ich den Button dafür." → Antwort: sofort, kein Bestätigungsschritt für Anlegen/Ändern (nur Löschen hatte einen Dialog) — wich vom Wizard ab (Übersicht + Pflicht-Backup vor "Jetzt anwenden"). Nutzer: "ja, beides einbauen." → Bestätigungsdialog vor Anlegen/Ändern ergänzt (zeigt den exakten Befehl), plus ConnectionService.hasExpertToolBackedUpThisSession + ExpertViewModel.ensureSessionBackup(): automatisches Backup vor dem ersten Schreibvorgang je Verbindung, nicht vor jeder einzelnen Änderung. Build+Tests grün, Release neu gebaut+deployt.
  • "in welche zeit (sekunden, Minuten oder Stunden wird die Lease-Zeit angegeben? das war beim anlegen des DHCP-Server nicht deutlich." — live geprüft statt geraten: RouterOS-Zeitwerte sind Zahl+Einheit (s/m/h/d/w, kombinierbar wie 1d12h30m), eine reine Zahl gilt als Sekunden (90 → intern 1m30s). Tooltip entsprechend präzisiert, Build+Tests grün.
  • "kannst du mir dazu ein sinnvoll gestaltetes Auswahlfenster erzeugen? ein Tooltip wäre sehr hilfreich" → neuer Feldtyp RouterOSFieldSchema.Kind.duration + DurationFieldEditor (vier Stepper: Tage/Std/Min/Sek, parst bestehende Werte per Regex/Bare-Zahl beim Öffnen, schreibt die RouterOS-Suffix-Form zurück), angewendet auf DHCP-Server "Lease-Zeit" und Adress-Listen "Ablaufzeit". Build+Tests grün, Release neu gebaut+deployt.
  • Nutzer: "ok, funktioniert, alles nochmal speichern (Handoff, Chatlog, Memory) und dann schluß für heute, danke für die coole session." → dieser Eintrag, HANDOFF.md (dritter/vierter Nachtrag, Milestones, Nächste-Schritte inkl. Hinweis: test-vlan/testpool/testdhcp sind echte Nutzer-Konfiguration, kein Test-Überbleibsel) und Memory aktualisiert. Sitzung beendet.

Stand am Ende dieser Session (2026-09-14)

M9 (Einfach/Experte-Modus) und M10 (Experte-Tab: generischer Motor + kuratierte Firewall/Interfaces/IP/VPN/WLAN/Queues/System/Werkzeuge- Schemas) gebaut und live in der App vom Nutzer selbst bestätigt (VLAN anlegen, DHCP-Server mit Adress-Pool zuweisen, löschen) — nicht mehr nur per SSH nachgestellt wie im ersten Test-Durchgang. Dabei sieben reale Bugs gefunden und gefixt (Bug 713), jeder Fund mit einem Release-Rebuild

  • Deploy gefolgt. Bug 10 (RouterOS-SSH-Exit-Code immer 0, Fehler wurden app-weit verschluckt) ist der wichtigste Fund der Session. Danach zwei Nutzerwünsche ergänzt: Bestätigungsdialog + Auto-Backup vor dem ersten Experte-Tab-Schreibvorgang (Angleichung an den Wizard), und ein Dauer-Editor (Tage/Std/Min/Sek) für Lease-/Ablaufzeit-Felder statt Freitext. Release-Build unter /Applications/RouterOS Assistant.app ist auf aktuellem Stand, noch nicht committed. Offen: M9s Modusumschalter selbst noch nicht manuell durchgeklickt, WLAN/Bonding/PPPoE-Client-Schemas ungetestet (kein WLAN-Chip / riskant), einige IP-Schreibpfade nur lesend geprüft, dhcp5/pool5 auf ether5 als Test-Überbleibsel noch zu klären, Dauer-Editor könnte auf weitere Zeitfelder ausgeweitet werden, plus alle bereits vorher offenen Punkte (M7-Rest, M8-Hardware-Test, Firewall-WAN-Port-Recheck).