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RouterOS/CHATLOG.md
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KayandClaude Sonnet 5 c1e6ec73b5 Chatlog: M7 SSH-Hostkey-TOFU-Session ergänzt (Session-Ende)
Kompletter Verlauf von Werksreset-Meldung über SSH-Hostkey-TOFU-Bau
(API-Verifikation im swift-nio-ssh-Quellcode, Fingerprint-Kreuzcheck
per ssh-keygen, Test-Isolationsbug gefunden+gefixt) bis zum fehlenden
Trennen-Button und der finalen Live-Bestätigung.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_01HReLXMbmPvtQ23p1iWiJNW
2026-09-13 00:47:11 +02:00

13 KiB
Raw Blame History

Chatlog — Planung & Aufbau RouterOS Assistant (Session 2026-09-11)

Zusammenfassung des Gesprächsverlaufs, der zu HANDOFF.md und den Commits in diesem Repo geführt hat. Kein Rohtranskript (das interne Session-Log ist ~8,7 MB JSONL mit Tool-Aufrufen/Denkblöcken, nicht sinnvoll fürs Repo) — gekürzte, lesbare Nacherzählung der tatsächlichen Nachrichten.

Auftrag

"plan mit mir zusammen, ein macOs Programm, mit dem man in wenigen Schritten mittels Interview-Funktion sich auf seinen Lokalen-Mikrotik-Router/Switch usw. einloggen kann um dort die gängigsten Konfigurationen DHCP, VLAN, Firewall usw. durchzuführen. Wichtig das Programm muss so gestaltet sein, das es ein Laie bedienen kann. [...] Du darfst natürlich Gitea verwenden um alles zu comitten und deployen."

Rückfragen (per AskUserQuestion) und Antworten:

  • Tech-Stack: Native SwiftUI-App (statt Electron/Python) — bewusst für echtes macOS-Gefühl gewählt, obwohl Swift für den Nutzer neu ist.
  • Verbindung: Beides — REST-API (RouterOS ≥7.1) primär, SSH-Fallback für ältere Geräte.
  • Funktionsumfang: Grundsetup/WAN, DHCP+VLAN, Firewall, WLAN, Backup.
  • Gitea: Nutzer hat aktuell keine Instanz laufen ("ich habe leider kein GIT") → lokales Git-Repo ohne Remote, Gitea-Anbindung bleibt spätere Option (z.B. selbst gehostet auf der vorhandenen OMV-NAS).

Plan wurde in Plan-Mode ausgearbeitet und vom Nutzer genehmigt (~/.claude/plans/purrfect-puzzling-bunny.md).

Aufbau M1M4

Nutzer sagte an mehreren Punkten knapp "mach weiter" bzw. "mach weiter, bitte" zwischen den Milestones. Jeder Milestone wurde gebaut, per xcodebuild ... build und ... test verifiziert, dann committed:

  1. M1 — Projektgerüst (XcodeGen), Connect-Schritt mit REST/SSH- Autodetect, Zertifikats-TOFU, Keychain. 6 Unit-Tests.
  2. M2 — BackupService (Config-Export über eigene SSH-Verbindung, unabhängig vom Live-Transport), Sicherungen-Tab.
  3. M3 — WAN- und LAN/DHCP-Wizard-Schritte, RouterOSCommand-Modell (eine Änderung → CLI-Zeile für SSH / JSON-POST für REST), Übersicht- und-Anwenden-Schritt mit Pflicht-Backup davor.
  4. M4 — VLAN-Schritt. Vorab Rückfrage per AskUserQuestion zum Umfang: einfaches separates virtuelles Netz (gewählt) vs. volles Port-Tagging über Bridge-VLAN-Filtering (hätte "set"/PATCH-Unterstützung im Command-Modell gebraucht, abgelehnt zugunsten des einfacheren Wegs).

"testen wir erstmal" — Live-Debugging gegen echtes Testgerät

Ab hier lief die eigentliche Fehlersuche, die App lief bereits, aber die erste Verbindung zu einem physischen Mikrotik-Gerät (RouterOS 7.24.2) schlug fehl. Ablauf der Diagnose, jeweils Nutzer-Beobachtung → Analyse → Fix → erneuter Test:

  1. Nutzer: "die Verbindung zum Router wird nicht aufgebaut, die App startet aber." → REST-Log zeigte errno 61 (connection refused) auf Port 443 — erwartet, da www-ssl bei Mikrotik standardmäßig aus ist.
  2. Nutzer: "da ist nicht in rot markiert" → kein Fehler sichtbar, kein Spinner. Das war der eigentliche Kern-Bug: ConnectView beobachtete connectionService nur transitiv über viewModel.connectionService (zwei Ebenen tief verschachteltes ObservableObject) — SwiftUI abonniert das nicht automatisch. Fix: ConnectView hält connectionService jetzt zusätzlich selbst als @ObservedObject.
  3. Nach dem Fix erste echte Fehlermeldung: NIOSSHError error 1 — nutzlos wegen NSError-Bridging. Fix: String(describing:) statt .localizedDescription, um die echte CustomStringConvertible- Beschreibung zu bekommen.
  4. Echter Fehler danach: NIOSSHError.keyExchangeNegotiationFailure — RouterOS bietet nur Legacy-Algorithmen (diffie-hellman-group14-sha1, RSA) an, die Citadel standardmäßig nicht aktiviert hat. Fix: algorithms: .all beim SSHClient.connect(...).
  5. Nutzer: "hat geklappt" — Verbindung stand, Gerätedaten und Interfaces korrekt angezeigt (CLI-Parser damit erstmals gegen echte Hardware verifiziert).
  6. Sicherungen-Tab getestet — Backup-Datei korrekt unter ~/Library/Application Support/RouterOSAssistant/Backups/ erzeugt.
  7. Vor dem ersten Schreibtest (Einrichten-Tab) Rückfrage per AskUserQuestion, ob Produktiv- oder Ersatzgerät — Antwort: Ersatzgerät, also unbedenklich testbar.
  8. Erster Anwenden-Versuch: Citadel.SSHClient.CommandFailed error 1 — wieder nutzloses NSError-Bridging, diesmal zusätzlich ein echter Bug in Citadel: executeCommand() verwirft die gesammelte Befehlsausgabe, sobald der Exit-Code ≠ 0 ist. Fix: eigene Sammlung über executeCommandStream() in SSHTransport.run(_:).
  9. Nutzer: "scheint alles zu funktionieren, aber [...] Picker: the selection ... is invalid" — Konsolen-Warnungen wegen fester Platzhalter-Interfacenamen ("ether1"/"bridge"), die nicht zwangsläufig zum echten Gerät passen. Fix: prepareDefaults() korrigiert jetzt WAN und LAN (vorher nur WAN), läuft schon im init statt erst bei onAppear.
  10. Nutzer fragte nach einer verbleibenden Konsolenmeldung (REST- Connection-refused-Log) — bestätigt als harmlos/erwartet, kein Fix nötig.

Danach

  • Nutzer: "mach weiter mit VLAN" → M4 wie oben gebaut.
  • Nutzer: "schreib mir ein Handoff" → HANDOFF.md erstellt und committed.
  • Ein Hintergrund-Suchbefehl (find nach Package.resolved, während der Citadel-Versionsrecherche für Fix #8) lief zu lange und wurde in den Hintergrund verschoben; seine Fertigmeldung kam per System-Notification nach dem Handoff-Commit rein — war zu dem Zeitpunkt bereits überholt (Citadel-Version war längst über einen gezielteren Weg gefunden), keine weitere Aktion nötig.
  • Nutzer: "speicher das chatlog ebenfalls mit" → dieses Dokument.
  • Nutzer: "ok, genug für heute" → Session pausiert.

Fortsetzung: M5 (WLAN), M6 (Firewall), zweiter kritischer Bug

  • Nutzer: "machen wir weiter" → Rückfrage per AskUserQuestion, ob M5 (WLAN) oder M6 (Firewall) zuerst — Antwort: M5.
  • Vor dem WLAN-Bau Rückfrage zur Architektur: WLAN-Interfaces existieren schon vor jeder Konfiguration (SSID/Passwort ändern = set, kein add) — unser bisheriges Befehlsmodell konnte nur add. Zwei Optionen vorgeschlagen: WLAN immer über SSH (wie Backup) vs. echtes set in RouterOSCommand für REST+SSH einbauen. Nutzer wählte Option 2, mit explizitem Zusatz: Geräte ohne WLAN müssen berücksichtigt werden. → RouterOSCommand um .add/.set-Operationen erweitert (REST-Seite braucht GET-vor-PATCH, RestTransport.findItemID), WifiNetworkConfig gebaut, Geräte-ohne-WLAN-Erkennung + Hinweis auf nicht unterstützten neuen WiFi-Treiber.
  • Nutzer testete M5 gegen das echte hEX-Testgerät: "das Gerät hat kein WLAN, wurde erkannt. Konfiguration lief sauber durch" — der "kein WLAN"-Zweig war damit bestätigt (der eigentliche .set-Pfad blieb ungetestet, mangels WLAN-Chip).
  • Weiter mit M6 (Firewall) — vorab Rückfrage, ob zusätzlich vor dem Anwenden die Anzahl bereits vorhandener Firewall-Regeln angezeigt werden soll (extra Lese-Aufruf) oder nur ein Warntext reicht. Nutzer wählte die Anzeige-Variante. M6 gebaut: opt-in (Standard aus, wie VLAN), Mikrotik-Standard-Preset (NAT/Masquerade, established/related erlauben, invalid verwerfen, unaufgeforderte WAN-Verbindungen blocken), place-before mit aufsteigendem Index, damit neue Regeln vor eventuell vorhandenen landen.
  • Nutzer testete M6 live gegen das hEX-Testgerät und schickte die tatsächliche /ip firewall filter print / /ip firewall nat print- Ausgabe. Kritischer Fund: jede WAN-Interface-Referenz in den neuen Regeln zeigte auf lo (Loopback) statt des echten WAN-Ports. Der WAN-Schritt der App hatte laut Nutzer auch nur "lo" zur Auswahl gezeigt.
  • Debugging im Dialog: erst Verdacht auf PTY-Unterschiede (App nutzt keinen Pseudo-Terminal-Kanal) — Nutzer testete auf Bitte hin einmal interaktiv (ssh mit Terminal) und einmal non-interaktiv (ssh admin@IP "/interface print terse", genau wie die App es macht) und schickte beide rohen Ausgaben. Beide waren identisch und korrekt (alle 7 Interfaces sauber aufgelistet) — das widerlegte die PTY-Theorie und bestätigte: der Fehler lag im eigenen Parser, nicht in RouterOS' Ausgabe.
  • Ursache gefunden: RouterOSCliParser splittete nur auf "\n"; auf diesem Gerät wurden dadurch alle Interface-Zeilen zu einer zusammengefasst, wodurch sich die key=value-Felder gegenseitig überschrieben — übrig blieb nur das letzte Interface im Text (lo) mit vermischten Werten. Fix: split(whereSeparator: \.isNewline) + zusätzlicher Sicherheitsfilter (Loopback nie in WAN/LAN/VLAN-Listen wählbar) + Regressionstest mit den echten hEX-Rohdaten. Aufräum-Befehle für die fehlerhaften "lo"-Regeln an den Nutzer gegeben (Ausführung bisher nicht bestätigt).
  • Nutzer bestätigte nach dem Fix: "sieht gut aus, alle Interfaces sind nun auswählbar" — die Interface-Auswahl ist damit erneut bestätigt, ein erneuter Firewall-Apply mit korrektem WAN-Port + Kontrolle der Regeln steht noch aus.

Nutzer-Wünsche nach M6

  • "Tooltips zu den einzelnen Konfigurationen" + "Backup-Pfad auswählbar machen" → .help(...)-Tooltips auf allen Feldern in Connect- und allen Einrichten-Schritten; Sicherungen-Tab bekam einen wählbaren Zielordner (nativer macOS-Ordnerdialog, Standard bleibt ~/Library/Application Support/...).
  • "ich brauche ... nochmal eine Möglichkeit ein Backup zu erstellen" (im Verbinden-Tab, direkt nach dem Verbinden) → Schnell-Backup-Button im Verbinden-Tab ergänzt, inkl. "Zuletzt gesichert"-Anzeige für den aktuellen Host.
  • "gibt es eine Möglichkeit die Standardkonfiguration wiederherzustellen ... prüfe das bitte" → bestätigt: RouterOS' eigenes /system reset-configuration no-defaults=no stellt die Werkskonfiguration wieder her (legt dabei selbst ein Backup an). Als klar abgetrennte, rot markierte "Gefahrenzone" im Sicherungen-Tab gebaut, mit Bestätigungsdialog, eigenem Vorab-Backup und automatischer Trennung der App-Verbindung nach dem Auslösen (Router startet neu).
  • "compile und deploye als Maxosx app" → Release-Build erzeugt und nach /Applications/RouterOS Assistant.app kopiert (ad-hoc signiert, daher beim ersten Start Rechtsklick→Öffnen nötig).
  • "ich brauche noch ein Icon (Mikrotik) ... zeige mir Vorschläge" → sechs eigenständige Icon-Konzepte (kein Nachbau von Mikrotiks Logo, nur farblich angelehnt) als Artifact präsentiert. Nutzer wählte Konzept 1 ("Signal Router"). Icon per AppKit/NSImage-Skript (kein Homebrew nötig, ein zunächst gestarteter brew install librsvg-Versuch kompilierte eine Abhängigkeit langwierig aus Quellcode und wurde abgebrochen) in alle macOS-Größen gerendert, ins Xcode-Projekt eingebunden, Release neu gebaut und deployt.
  • "speichere alles weg, damit wir eventuell später weiter machen können" → HANDOFF.md und dieses Chatlog auf den aktuellen Stand gebracht.

Fortsetzung: M7-Härtung (SSH-Hostkey-TOFU)

  • Neuer Tag. Nutzer: "die Ferwall regeln hab ich aufgeräumt (Werksreset durchgeführt). lass uns mit dem Härten weitermachen." → M7 gestartet mit dem größten offenen Punkt: SSH-Hostkey-TOFU (SSHTransport nutzte bisher .acceptAnything()).
  • API vor der Umsetzung im swift-nio-ssh-Quellcode verifiziert statt geraten (NIOSSHPublicKey.write(to:) für die Wire-Format-Bytes, NIOSSHClientServerAuthenticationDelegate-Protokoll, EventLoopPromise aus NIOCore). SSHHostKeyFingerprint + SSHHostKeyTrustStore gebaut, SSHTransport conformt jetzt selbst zum Delegate-Protokoll (wie RestTransport zu URLSessionDelegate), ConnectionService bekam einen zweiten Bestätigungs-Flow analog zum REST-Zertifikat.
  • Für den Unit-Test wurden zwei echte Wegwerf-SSH-Schlüssel per ssh-keygen erzeugt und der Fingerabdruck gegen ssh-keygen -lf kreuzgeprüft (SHA256:Hllxv6LLoHl2XTIXGGjUYJHbPFoH2F7iMrR74C5J95g) — stimmte exakt überein. Ein Test-Isolationsbug (geteilte echte UserDefaults zwischen zwei Tests ohne tearDown) wurde dabei gefunden und gefixt. Alle 26 Tests grün, xcodebuild test lief diesmal ohne den bekannten Gatekeeper-Hänger durch.
  • Nutzer testete live, meldete danach: "der 'Trennen-Button' fehlt noch" — ConnectionService.disconnect() gab es schon (bisher nur intern nach Werksreset genutzt), aber keinen UI-Zugang im Verbinden-Tab. Button ergänzt.
  • Nutzer bestätigte danach: "funktioniert sauber" — SSH-Hostkey-TOFU live verifiziert (Dialog bei erster Verbindung, kein Dialog nach Trennen+Neuverbinden).
  • "erstmal alles speichern, dann schluß für heute" → HANDOFF.md und dieses Chatlog aktualisiert, Session beendet.

Stand am Ende dieser Session

Siehe HANDOFF.md für den vollständigen technischen Stand. SSH-Hostkey- TOFU (M7) ist fertig und live bestätigt. Offene Punkte: Firewall-Regeln mit korrektem WAN-Port nach dem Werksreset noch nicht erneut kontrolliert, WLAN-.set-Pfad weiterhin ohne Testgerät mit echtem WLAN-Chip, Rest von M7 (Fehlerzustände/Politur, REST-Schreibtest mit aktivem www-ssl).