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KayandClaude Sonnet 5 25401cde78 M32: Automatisches Wiederverbinden nach Verbindungsabbruch
ConnectionService: Herzschlag-Task (alle 10s /system identity) erkennt
einen Verbindungsverlust während der Sitzung; bei Ausfall Retry-Schleife
(REST->SSH, alle 5s, unbegrenzt bis Erfolg oder manuellem "Trennen").
state bleibt bewusst .connected währenddessen, damit andere Tabs nicht
auf "Nicht verbunden" umspringen — isReconnecting/reconnectAttemptCount/
secondsUntilNextReconnectAttempt treiben einen Banner im Verbinden-Tab
mit Versuchszähler + Countdown.

Live bestätigt, zusätzlich beim echten Firmware-Update-Neustart erneut
gegengetestet. README/Manual (DE+EN) aktualisiert.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-17 17:32:31 +02:00

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RouterOS Assistant — Bedienungsanleitung

Diese Anleitung beschreibt ausschließlich Funktionen, die live gegen echte MikroTik-Hardware getestet und bestätigt sind (Meilensteine mit in README.md). Funktionen, die noch nicht vollständig verifiziert sind (z.B. Teile der WLAN-Einrichtung, der neue wifiwave2-Treiber), sind hier als solche markiert oder stehen in HANDOFF.md.

Hinweis zu den Abbildungen: Diese Anleitung wird von einem KI-Assistenten gepflegt, der keinen Zugriff auf Bildschirm-/UI-Automatisierung für native macOS-Apps hat — echte Screenshots der App können deshalb nicht erzeugt werden. Zur Visualisierung dienen stattdessen Mermaid-Diagramme (als vorgerenderte Bilder in Manual-assets/ eingebettet, aus derselben Quelldatei auch direkt als Mermaid-Code lesbar). Wer echte Screenshots ergänzen möchte: Bilder unter Manual-assets/ ablegen und per ![Beschreibung](Manual-assets/dateiname.png) einbinden.

Alle Feldnamen, Hilfetexte und Warnhinweise in Kapitel 5 (Experte) sind wörtlich aus dem App-Quellcode übernommen (RouterOSSchemaCatalog.swift, automatisiert extrahiert) — nicht paraphrasiert, damit sie exakt dem entsprechen, was in der App tatsächlich angezeigt wird.


Inhaltsverzeichnis

  1. Überblick & Architektur
  2. Verbinden
  3. Einrichten (Wizard)
  4. Übersicht
  5. LAN-Scanner
  6. Experte
  7. Sicherungen
  8. Einstellungen

0. Überblick & Architektur

RouterOS Assistant ist eine native macOS-App (SwiftUI), die MikroTik-RouterOS-Router per geführtem Wizard einrichtet und über sechs Tabs verwaltet: Verbinden, Einrichten, Übersicht, LAN-Scanner, Experte, Sicherungen.

Die App spricht mit dem Router über zwei Transportwege:

  • REST-API (/rest/..., HTTPS) — bevorzugt, seit RouterOS 7.1.
  • SSH — Fallback, sowie zwingend für Funktionen, die es nur über die Kommandozeile gibt (automatisches Backup vor Änderungen, Firmware-Update, Software-Update-Check).

Welcher Weg genutzt wird, entscheidet die App automatisch — ohne Konfiguration.

Architektur-Überblick

Ein DE/EN-Umschalt-Button (Landesflagge) in der Toolbar wechselt die Sprache der App (persistiert über Neustarts). Alle sechs Tabs sind vollständig übersetzt (statische UI-Texte, Buttons, Tooltips). Werte, die direkt vom Router kommen (Fehlermeldungen, CLI-Befehlszeilen, Live-Log), bleiben unübersetzt.


1. Verbinden

Verbindungsaufbau

Feld Hilfetext (wörtlich aus der App)
Host „Die Adresse deines Routers im Netzwerk. Werkseinstellung bei Mikrotik ist meist 192.168.88.1.“
Benutzername „Der Admin-Benutzername deines Routers. Werkseinstellung ist meist admin.“
Passwort „Das Passwort für diesen Benutzer. Bei unverändertem Werkszustand oft leer.“
Passwort merken „Speichert das Passwort verschlüsselt in der macOS-Schlüsselbundverwaltung, damit du es nicht jedes Mal neu eingeben musst.“

Ein Augen-Symbol neben dem Passwortfeld deckt die Eingabe zur Kontrolle auf.

Vertrauensprüfung (Trust-on-First-Use)

Beim ersten Verbinden zu einem Router zeigt die App einen Dialog „Der Router hat sich mit einem unbekannten Zertifikat gemeldet“ (REST) bzw. „...mit einem unbekannten SSH-Schlüssel gemeldet“ (SSH) — einmalig zu bestätigen über „Vertrauen und verbinden“ (oder „Abbrechen“). Das schützt vor einem ausgetauschten/gefälschten Gerät unter derselben IP-Adresse.

Bei einer REST-Verbindung können beide Dialoge nacheinander erscheinen: den SSH-Host-Schlüssel prüft die App auch dann einmalig im Hintergrund, weil Backup, Update-Check und Firmware-Update immer SSH brauchen — unabhängig vom für die eigentliche Konfiguration genutzten Verbindungsweg.

Verbindungs- und Vertrauens-Ablauf

Nach dem Verbinden

  • Detailseite mit vollständigen Routerboard-Infos (Modell, Revision, Seriennummer, Firmware-Typ/-Version).
  • Software-Update-Check: „Prüft bei MikroTik, ob eine neuere RouterOS-Version verfügbar ist. Braucht Internetzugang auf dem Router.“ Buttons „Jetzt prüfen“ / „Update installieren“.
  • Firmware-Update: aktualisiert die Routerboard-Bootloader-Firmware separat. „Nötig, damit die neu geschriebene Firmware aktiv wird — passiert nicht automatisch“ → Button „Jetzt neu starten“.
  • Quick-Backup-Button direkt im Tab: „Sichert die aktuelle Router-Konfiguration — sinnvoll direkt nach dem Verbinden, bevor du im Einrichten-Tab etwas änderst.“
  • „Trennen“: „Beendet die Verbindung zum Router. Zugangsdaten bleiben erhalten (falls gemerkt).“

Bekannte Router

Nach jeder erfolgreichen Verbindung merkt sich die App Host, Benutzername und (falls vom Router gemeldet) Seriennummer. Zwei unterschiedliche Router mit identischem Host+Benutzername (z.B. beide auf MikroTiks Werks-Adresse 192.168.88.1/admin) bleiben dadurch getrennte Einträge, erkennbar an der „SN: …“-Zeile; das gemerkte Passwort wird pro Gerät getrennt im macOS-Schlüsselbund gespeichert. Der Anzeigename wird beim ersten Mal automatisch auf die Hardware-Bezeichnung gesetzt (z.B. „hEX“), lässt sich aber jederzeit über „Bearbeiten“ ändern — dort auch ein freies Standort-Feld (z.B. „Keller, Serverschrank“) zur besseren Unterscheidung mehrerer Router. Klick auf einen Eintrag füllt Host/Benutzername/Passwort ins Formular, ohne sofort zu verbinden. Ab ca. 4 Einträgen scrollt die Liste in sich selbst.

Live-Traffic-Anzeige

Der Punkt vor jedem Interface in der Geräte-Übersicht ist grau (kein Link), grün (Link, aber kein Datenverkehr) oder pulsierend grün (überträgt gerade tatsächlich Daten).

Automatisches Wiederverbinden

Fällt die Verbindung während einer aktiven Sitzung weg (Router-Neustart, Kabel/WLAN kurz unterbrochen), versucht die App selbständig, sie wiederherzustellen — alle 10 Sekunden ein Herzschlag-Test, bei Ausfall alle 5 Sekunden ein neuer Verbindungsversuch (REST zuerst, dann SSH), unbegrenzt bis zum Erfolg oder bis „Trennen“ geklickt wird. Ein oranger Hinweis mit Spinner erscheint währenddessen im Verbinden-Tab, inkl. Versuchszähler und Countdown bis zum nächsten Versuch. Andere Tabs bleiben während eines kurzen Aussetzers nutzbar, statt sofort auf „Nicht verbunden“ umzuspringen.


2. Einrichten (Wizard)

Geführter Schritt-für-Schritt-Assistent für die Grundkonfiguration. Ein Modus-Schalter zu Beginn wählt zwischen:

  • Einfach: „Grundeinrichtung: Internetverbindung (WAN), ein Heimnetzwerk (LAN) mit DHCP, WLAN und ein fest aktivierter Firewall-Grundschutz. Kein VLAN, keine mehreren getrennten Netzwerke, keine Netzwerk-Isolation — für später jederzeit über den Expertenmodus nachrüstbar.“
  • Experte: „Voller Zugriff: mehrere LAN-Interfaces mit je eigenem DHCP-Server, VLANs, Netzwerk-Isolation zwischen Netzwerken, und alle Firewall-Optionen.“

Wizard-Schrittfolge

WAN (Internetanschluss)

Feld Hilfetext
Port „Der Netzwerkport, über den dein Router mit dem Internet verbunden ist (z.B. das Kabel zu deinem Modem oder deiner Anschlussdose).“
Verbindungsart „Wie sich der Router beim Internetanbieter anmeldet. Automatisch (DHCP) passt für die meisten Kabel-/Glasfaseranschlüsse.“
Automatisch (DHCP) „Der Router bezieht seine Internetadresse automatisch von deinem Anbieter. Für die meisten Kabel-/Glasfaser-Anschlüsse die richtige Wahl.“
Feste IP-Adresse „Die feste IP-Adresse, die dir dein Anbieter zugewiesen hat, inklusive Netzmaske (die Zahl nach dem /, z.B. /24).“
Gateway „Die Adresse des nächsten Geräts Richtung Internet — steht meist in den Unterlagen deines Anbieters.“
PPPoE-Benutzername „Zugangsdaten von deinem Internetanbieter für die Einwahl (z.B. bei DSL-Anschlüssen).“
PPPoE-Passwort „Das zum Benutzernamen gehörende Passwort von deinem Internetanbieter.“

LAN (ein oder mehrere Netzwerke)

Feld Hilfetext
Port „Der interne Netzwerk-Anschluss, an dem deine Geräte hängen (dein lokales Netzwerk, LAN).“
Router-Adresse „Die Adresse, unter der der Router selbst in diesem Netzwerk erreichbar ist.“
Netzbereich „Der komplette Adressbereich dieses Netzwerks (z.B. /24 erlaubt bis zu 254 Geräte).“
DHCP von „Ab welcher Adresse der Router automatisch Adressen an Geräte in diesem Netzwerk vergibt.“
DHCP bis „Bis zu welcher Adresse der Router automatisch Adressen an Geräte in diesem Netzwerk vergibt.“
Lease-Zeit „Wie lange ein Gerät seine zugewiesene Adresse behält, bevor sie erneuert werden muss.“
DNS-Server „Welcher Server Geräten in diesem Netzwerk Internetadressen in Namen übersetzt (z.B. www.google.de). Meist der Router selbst.“
Netzwerk-Isolation „Verhindert Datenverkehr zwischen diesem und allen anderen konfigurierten LAN-/VLAN-Netzwerken. Der Internetzugriff bleibt erhalten. Wird im Firewall-Schritt umgesetzt.“

Im Experte-Modus lassen sich mehrere physische Ports/Interfaces als getrennte Netzwerke einrichten (Button „Weiteres LAN-Netzwerk hinzufügen“), jeweils mit eigenem Adressbereich und optionaler Netzwerk-Isolation. Adressfelder starten leer — das Feld selbst zeigt ein Beispielformat, das beim Tippen verschwindet.

Port-Konflikt-Prüfung: wählt der Nutzer einen Port, der bereits anders konfiguriert ist, erscheint eine Warnung mit dem Grund und der Option „Port jetzt freimachen…“ — „Wähle oben einen anderen, freien Port — oder mache diesen jetzt frei. Die bestehende Konfiguration wird dabei entfernt.“ Tatsächlich ausgeführt wird das erst mit „Jetzt anwenden“ am Ende des Assistenten — bis dahin lässt es sich rückgängig machen, indem oben ein anderer Port gewählt wird.

VLAN (optional)

„Ein VLAN ist ein zusätzliches Netzwerk mit eigenem Adressbereich — z.B. für Gäste oder smarte Geräte. Ob es vom Hauptnetzwerk abgeschottet ist, legst du unten pro Netzwerk über Von anderen Netzwerken isolieren fest. Wenn du unsicher bist, ob du das brauchst, überspring diesen Schritt einfach.“

Feld Hilfetext
Name „Ein Name zur Wiedererkennung, z.B. Gäste oder Smart Home.“
VLAN-ID „Eine eindeutige Nummer zur technischen Unterscheidung dieses Netzwerks. Muss nur innerhalb deines Routers einmalig sein.“
Basis-Port „Der physische Anschluss, auf dem dieses zusätzliche Netzwerk aufbaut.“
Router-Adresse „Die Adresse des Routers innerhalb dieses zusätzlichen Netzwerks.“
Netzbereich „Der komplette Adressbereich dieses zusätzlichen Netzwerks.“
DHCP von/bis „Ab/Bis zu welcher Adresse Geräte in diesem Netzwerk automatisch eine Adresse bekommen.“

WLAN (nur falls erkannt)

„An diesem Gerät wurde kein WLAN erkannt. Dieser Schritt wird übersprungen.“ — sonst: „Schaltet WLAN auf diesem Funkmodul ein und vergibt Netzwerkname und Passwort.“

Feld Hilfetext
Netzwerkname (SSID) „Der Name, den Geräte in ihrer WLAN-Liste sehen und mit dem sie sich verbinden.“
Passwort „Das WLAN-Passwort (WPA2). Muss mindestens 8 Zeichen lang sein.“

Firewall-Grundschutz

„Schützt deinen Router und deine Geräte vor unaufgeforderten Zugriffen aus dem Internet und ermöglicht deinen Geräten den Internetzugriff (NAT).“ Im einfachen Modus immer aktiv; im Experte-Modus wählbar: „Richtet einen Standard-Schutz ein: Internetfreigabe (NAT) für dein Heimnetz, und blockiert unaufgeforderte Zugriffe aus dem Internet auf deinen Router und deine Geräte. Bestehende, selbst eingerichtete Regeln bleiben erhalten — die neuen Regeln werden vorangestellt.“

Hat der Router bereits eigene Firewall-Regeln, warnt die App zusätzlich: „Dein Router hat bereits eigene Firewall-Regeln. Die neuen Regeln werden vorangestellt, bestehende bleiben erhalten — prüfe nach dem Anwenden trotzdem die Reihenfolge, z.B. über Winbox oder /ip firewall filter print.“

Review / Apply

„Vor dem Anwenden wird automatisch eine Sicherung der aktuellen Konfiguration erstellt (Tab Sicherungen). Ein garantiertes automatisches Zurückrollen bei Verbindungsabbruch gibt es nicht — bei Problemen die Sicherung im Tab Sicherungen verwenden oder den Router lokal (Ethernet/Konsole) wiederherstellen.“ Jeder einzelne Befehl wird vor der Ausführung angezeigt.

Der Wizard lässt sich auf einem bereits eingerichteten Router erneut ausführen (z.B. um ein weiteres Netzwerk hinzuzufügen) — bereits bestehende Einstellungen werden dabei nicht doppelt angelegt oder beschädigt. „Abbrechen“ ist jederzeit über den Button oben rechts verfügbar (Einfach- wie Experte-Modus): „Alle in diesem Assistenten eingegebenen Werte gehen verloren“ — Bestätigungsdialog, setzt den Assistenten auf den ersten Schritt zurück.


3. Übersicht

Grafisches Diagramm des kompletten aktuellen Router-Zustands (IST-Zustand) — fünf Spalten, mit echten Verbindungslinien (keine Vermutungen, abgeleitet aus den tatsächlichen RouterOS-Referenzfeldern):

Spalte RouterOS-Bereich
Interfaces Physische Ports, Bridges, VLANs, WireGuard, …
IP-Adressen Zuweisungen aus /ip address
Pools & DHCP Adress-Pools, DHCP-Server/-Netzwerke/-Clients
Routen /ip route
Firewall & NAT Filter-/NAT-Regeln, Adress-Listen

Nicht im Diagramm (aber über den Experte-Tab erreichbar): VPN: PPP-Benutzer/-Profile, WLAN-Sicherheitsprofile, Queues/Bandbreiten-Steuerung, System (Name/Uhrzeit/Scheduler/Skripte/Benutzerkonten), Werkzeuge (Netwatch/E-Mail), Firewall: Mangle- und Raw-Regeln.

Verbindungsarten (Linienfarben)

Art Bedeutung (wörtlich aus der App)
VLAN → Basis-Interface „Das VLAN-Interface baut auf dem Basis-Interface auf — es ist ein eigenes, per VLAN-Kennung getrenntes Netzwerk auf demselben physischen Anschluss.“
Bridge-Port „Dieser physische Port ist Mitglied dieser Bridge — Geräte an diesem Port verhalten sich, als hingen sie am selben Kabel wie alle anderen Bridge-Ports.“
WireGuard-Peer „Dieser WireGuard-VPN-Tunnel läuft über dieses Interface.“
Interface → IP-Adresse „Diesem Interface ist diese IP-Adresse zugewiesen.“
DHCP / Pool „Diese DHCP-Komponente (Server, Pool oder Netzwerk-Optionen) gehört zu diesem Interface bzw. dieser Adresse.“
Route → Interface „Diese Route führt über dieses Interface bzw. dieses Gateway.“
Firewall/NAT → Interface „Diese Firewall- oder NAT-Regel bezieht sich auf dieses Interface (als Eingang oder Ausgang).“
Adress-Liste → Regel „Diese Regel prüft, ob eine Adresse in dieser Adress-Liste steht.“

Interaktion

  • Hover über einen Knoten hebt seine Verbindungen hervor; Klick macht die Hervorhebung dauerhaft und öffnet gleichzeitig den Fokus-Modus.
  • Klick auf eine Verbindungslinie zeigt rechts eine verständliche Erklärung, was diese Verbindung bedeutet, plus Sprung zu den beiden verbundenen Elementen.
  • Zoom-Buttons (/100%/+) für die Diagrammgröße; Kästchen lassen sich frei verschieben (Verbindungslinien folgen live mit), „Zurücksetzen“ in der Toolbar stellt die ursprüngliche Spalten-Anordnung wieder her.
  • Verbindungslinien laufen animiert in Flussrichtung („von → nach“).
  • Aktualisiert sich automatisch, sobald in den Tab gewechselt wird.

Fokus-Modus

Klick auf einen Knoten öffnet ein schwebendes Popup mit der kompletten verbundenen Kette (alle direkt und indirekt verbundenen Elemente, transitive Hülle) im selben Spalten-Layout wie oben, sauber neu angeordnet; alles andere im Hauptdiagramm wird abgedunkelt. Schließen über den X-Button oben im Popup, Klick auf die leere Fläche daneben, oder erneuten Klick auf denselben Knoten. Da es sich um ein nicht-modales Overlay handelt (kein System-Sheet), bleibt die rechte Seitenleiste währenddessen bedienbar — ein Knoten aus der Kette lässt sich also direkt aus dem Popup heraus über „Bearbeiten“ ändern. Die Popup-Größe passt sich automatisch dem Inhalt an, ohne Scrollbalken.

Fokus-Modus: Zustände

Direktes Bearbeiten

IP-Adressen, Pools, DHCP-Server/-Netzwerke/-Clients, Routen, Firewall-Filter-/NAT-Regeln, WireGuard-Peers und Interfaces (Ethernet, Bridge, WLAN, VLAN, WireGuard) lassen sich anklicken und über „Bearbeiten“ direkt ändern — schreibt sofort an den Router zurück. Adress-Listen-Knoten sind hier noch nicht direkt editierbar, nur über den Experte-Tab, da ein Knoten dort mehrere Einträge zusammenfasst. Dynamische/ automatisch angelegte Routen (z.B. die Verbindungsroute eines Netzwerks) zeigen bewusst keinen Bearbeiten-Button, da RouterOS solche Einträge selbst verwaltet.


4. LAN-Scanner

Zeigt alle Geräte im Netzwerk (aus DHCP-Leases und ARP-Tabelle), gruppiert nach physischem Port. „Neu scannen“ fragt Leases/ARP/ Bridge-Host-Tabelle erneut ab. Jede Port-Überschrift zeigt zusätzlich den aktuellen Live-Durchsatz in MB/s (↓/↑, grünes Symbol bei aktivem Datenverkehr, graues im Leerlauf, Abfrage alle 0,1s) mit kleinem Liniendiagramm der letzten 30 Sekunden. Spalten: Name, IP-Adresse, MAC-Adresse, Status.

Alle Aktionen zu einem Gerät liegen im „Aktionen“-Button (•••) hinter der jeweiligen Zeile:

  • Bei dynamischer Adresse → „Feste IP zuweisen“ (macht die aktuelle Adresse dauerhaft, RouterOS' „Make Static“). Rückweg: „Aktionen“ → „Feste Zuweisung entfernen“ — danach muss das Gerät kurz die Verbindung trennen/neu aufbauen, um automatisch wieder eine dynamische Adresse zu bekommen. Ohne DHCP-Lease ist die Option ausgegraut: „Kein DHCP-Lease — feste Zuweisung hier nicht möglich“.
  • Bei fester Adresse → „Feste Zuweisung entfernen“.
  • Netzwerk-Tools (im selben Menü):
    • Ping / Traceroute — „Ausgeführt vom Router aus (eigene SSH-Verbindung) — testet die Erreichbarkeit vom Router zu diesem Gerät, nicht von diesem Mac.“
    • DNS-Auflösung (nslookup) — nur verfügbar, wenn ein Hostname bekannt ist.
    • Port-Scan — „TCP-Verbindungsversuch auf gängige Ports, ausgeführt von diesem Mac aus (nicht vom Router) — rot = offen, grün = geschlossen (Gerät antwortet, aber nichts lauscht dort), grau = keine Antwort (Firewall, Gerät aus, oder Port gefiltert).“
    • Rohdaten anzeigen — „Alle Felder, die RouterOS für diesen Eintrag zurückgegeben hat — hilfreich, falls Status/Port hier falsch aussieht.“

Alle drei Ergebnis-Popups (Rohdaten, Netzwerk-Test, Port-Scan) teilen dasselbe Layout: fester Kopfbereich mit Titel + X-Button zum Schließen, darunter der scrollbare Inhalt — derselbe Aufbau wie beim Fokus-Popup der Übersicht und beim Experte-Bearbeiten-Formular (siehe Kapitel 3 und 5).


5. Experte

Direkter, kuratierter Zugriff auf die meisten RouterOS-Bereiche. Für jedes Feld gibt es einen Hilfetext mit Format-Beispiel. Kategorien sind einklappbar (Standard: zugeklappt) — Klick auf die größere, farblich hinterlegte Überschrift klappt sie auf/zu.

Eigener Menüpfad: jeder RouterOS-Menüpfad ist erreichbar, auch ohne kuratiertes Formular — Felder erscheinen dann generisch als Schlüssel/Wert-Paare. Auch bei kuratierten Menüs landet jedes von RouterOS zusätzlich gelieferte, nicht kuratierte Feld automatisch im Bereich „Weitere Parameter (frei)“ — nichts, was RouterOS unterstützt, ist dadurch unerreichbar, auch wenn es (noch) kein eigenes Formularfeld hat.

Vor jeder Änderung: Bestätigungsdialog mit dem exakten Befehl, der ausgeführt wird. Automatisches Backup einmal pro Verbindungssitzung vor der ersten Änderung.

Das Bearbeiten-Formular selbst hat denselben festen Kopfbereich (Titel + X-Button, bleibt beim Scrollen sichtbar) wie das Fokus-Popup der Übersicht und die Ergebnis-Popups des LAN-Scanners — ein einheitliches Schließen-Verhalten in der ganzen App.

Die folgende Referenz ist automatisiert aus RouterOSSchemaCatalog.swift extrahiert — Feldname, RouterOS-Parametername, Feldtyp, Pflicht-Status, Vorbelegung und Hilfetext entsprechen exakt dem, was in der App angezeigt wird. „Verweis auf bestehenden Eintrag“ bedeutet: die App lädt beim Öffnen live die existierenden Namen aus dem referenzierten Menü und zeigt sie als Auswahlliste. „Auswahl aus Live-Interface-Liste“ lädt beim Öffnen die aktuell am Router vorhandenen Interfaces.

System

Router-Name (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /system identity · REST-Pfad: system/identity

Der Name, unter dem sich der Router meldet (z.B. in Winbox/Terminal-Prompt).

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. MeinRouter.

Uhrzeit/Zeitzone (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /system clock · REST-Pfad: system/clock

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Zeitzone time-zone-name Text Nein Z.B. Europe/Berlin.

Mode-Taste (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /system routerboard mode-button · REST-Pfad: system/routerboard/mode-button

Steuert, welches Skript beim Drücken der physischen Mode-Taste am Router ausgeführt wird.

Manche RouterBOARD-Geräte (z.B. hEX, cAP, hAP ac², LtAP mini, einige CCR/CRS) haben eine physische Mode-Taste an der Seite. Hier lässt sich festlegen, ob und wie lange sie gedrückt werden muss, damit ein zuvor unter "Skripte" angelegtes Skript ausgeführt wird.

⚠️ Achtung: Ab RouterOS 7.1rc4 muss jede Aktivierung oder Änderung dieser Einstellung zusätzlich durch einen physischen Tastendruck (Reset- oder Mode-Taste) innerhalb von 60 Sekunden am Gerät selbst bestätigt werden — eine Änderung über diese App allein reicht nicht.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Aktiviert enabled Ja/Nein Nein no Mode-Taste ein-/ausschalten.
Auszuführendes Skript on-event Verweis auf bestehenden Eintrag unter /system script Nein Name eines zuvor unter "Skripte" angelegten Skripts.
Haltedauer (Min..Max) hold-time Text Nein Wie lange die Taste gedrückt gehalten werden muss, als Zeitspanne Min..Max, z.B. "3s..5s". Verfügbar ab RouterOS 6.47beta60.

Zeitserver (NTP) (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /system ntp client · REST-Pfad: system/ntp/client

Hält die Router-Uhr über einen Zeitserver synchron.

Die Server-Liste selbst liegt in einem eigenen Menü ("NTP-Zeitserver-Liste") — hier nur Ein/Aus und Modus.

⚠️ Achtung: Falsche Systemzeit kann Zertifikatsprüfungen (HTTPS/REST) und Log-Zeitstempel durcheinanderbringen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Aktiviert enabled Ja/Nein Nein yes Zeitsynchronisation ein-/ausschalten.
Modus mode Auswahl (fest): unicast, broadcast, multicast, manycast Nein unicast Fast immer "unicast" (direkte Anfrage an feste Server).

NTP-Zeitserver-Liste

RouterOS-Menü: /system ntp client servers · REST-Pfad: system/ntp/client/servers

Die Zeitserver, die der Client abfragt.

"servers" ist bei RouterOS 7.x kein Feld am NTP-Client selbst, sondern eine eigene Liste — jeder Server ist ein eigener Eintrag hier (statt kommagetrennt in einem Textfeld).

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Adresse address Text Ja Hostname oder IP eines Zeitservers, z.B. pool.ntp.org.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Diesen Server deaktivieren, ohne ihn zu löschen.
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung.

Zeitplaner

RouterOS-Menü: /system scheduler · REST-Pfad: system/scheduler

Führt ein hinterlegtes Skript zu festen Zeiten/Intervallen aus.

⚠️ Achtung: Ein fehlerhaftes geplantes Skript kann unbeaufsichtigt wiederholt Änderungen vornehmen — vor dem Einplanen einmal manuell testen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. taeglicher-neustart.
Startzeit start-time Text Nein Z.B. 00:00:00 oder "startup".
Intervall interval Zeitdauer (Tage/Std/Min/Sek, per Stepper) Nein Wie oft wiederholt wird. Alles auf 0 lassen = nur einmal zur Startzeit.
Auszuführendes Skript on-event Verweis auf bestehenden Eintrag unter /system script Nein Name eines zuvor unter "Skripte" angelegten Skripts.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Zeitplan inaktiv schalten, ohne ihn zu löschen.

Skripte

RouterOS-Menü: /system script · REST-Pfad: system/script

Gespeicherte RouterOS-Befehlsfolgen, die manuell oder per Scheduler ausgeführt werden.

⚠️ Achtung: Skripte laufen mit den Rechten des Routers selbst — kein Unterschied zu manuell eingegebenen Befehlen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. backup-taeglich.
Skript-Inhalt source Text Nein RouterOS-Befehle, z.B. ":log info "Test"".

Benutzerkonten

RouterOS-Menü: /user · REST-Pfad: user

Zugangskonten für den Router (Winbox/SSH/REST/Terminal).

⚠️ Achtung: Das zum Verbinden genutzte eigene Konto hier nicht versehentlich löschen oder herabstufen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Benutzername name Text Ja Frei wählbar, z.B. admin2.
Passwort password Text Nein Ausreichend lang und zufällig wählen.
Rechte-Gruppe group Auswahl (fest): full, write, read Nein full full = Vollzugriff, write = ohne Benutzerverwaltung, read = nur lesen.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Konto inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

Protokollierung

RouterOS-Menü: /system logging · REST-Pfad: system/logging

Was der Router mitschreibt und wohin (Speicher, Datei, Remote-Syslog, E-Mail).

Besteht aus "rules" (was protokolliert wird) und "actions" (wohin) — hier generischer Zugriff, verwandte Teile über "Eigener Menüpfad" (z.B. "/system logging action").

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

Interfaces (Bridge, VLAN, VPN-Tunnel...)

Alle Interfaces (generisch)

RouterOS-Menü: /interface · REST-Pfad: interface

Gemeinsame Felder, die für jedes Interface gelten, unabhängig vom Typ (Ethernet, Bridge, WLAN, WireGuard, VLAN, ...).

RouterOS listet hier alle Interfaces zusammen. Typ-spezifische Felder (z.B. die VLAN-ID eines VLAN-Interfaces) liegen in den jeweils eigenen Menüs (z.B. "VLAN-Interfaces") — hier nur das, was für jeden Interface-Typ gleich funktioniert.

⚠️ Achtung: RouterOS liefert hier zusätzlich einen "default-name" (Werksname des Ports) mit — der erscheint unten bei "Weitere Parameter", ist aber nicht änderbar ("bad parameter default-name", live bestätigt). Zum Umbenennen nur das Feld "Name" oben verwenden.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Der aktuelle Name dieses Interfaces, z.B. ether5 oder vlan20 — nicht zu verwechseln mit "default-name" (Werksname, weiter unten bei "Weitere Parameter", nicht änderbar).
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung, ohne technische Wirkung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Interface inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

Bridge

RouterOS-Menü: /interface bridge · REST-Pfad: interface/bridge

Fasst mehrere physische Ports zu einem gemeinsamen Layer-2-Netzwerk zusammen.

Geräte an gebrückten Ports verhalten sich, als hingen sie am selben Netzwerk-Kabel. Eine IP-Adresse wird meist auf die Bridge selbst gelegt, nicht auf die einzelnen Ports.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. bridge-lan.
VLAN-Filterung (802.1Q) vlan-filtering Ja/Nein Nein no Aktiviert echte VLAN-Trennung über diese Bridge — nötig, wenn mehrere VLANs über dieselben Bridge-Ports laufen sollen.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Bridge inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Bridge-Ports

RouterOS-Menü: /interface bridge port · REST-Pfad: interface/bridge/port

Ordnet einen physischen Port einer Bridge zu.

Erst danach ist der Port Teil des Bridge-Netzwerks.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Bridge bridge Text Ja Name der Bridge, z.B. bridge-lan.
Physischer Port interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Der Port, der der Bridge hinzugefügt wird, z.B. ether2.
Port-VLAN-ID (PVID) pvid Zahl Nein Nur mit aktivierter VLAN-Filterung relevant: VLAN, dem untagged ankommender Verkehr an diesem Port zugeordnet wird, z.B. 20.

VLAN-Interfaces

RouterOS-Menü: /interface vlan · REST-Pfad: interface/vlan

Virtuelle, getaggte Sub-Interfaces auf einem physischen Port oder einer Bridge.

Ein eigenes logisches Netzwerk auf demselben Kabel, unterschieden durch eine VLAN-Kennung im Ethernet-Rahmen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. vlan20-gaeste.
VLAN-ID vlan-id Zahl Ja Eindeutige Kennung, 24094, z.B. 20.
Basis-Interface interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Physischer Port oder Bridge, auf dem dieses VLAN aufsetzt, z.B. bridge.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no VLAN-Interface inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

WireGuard-Interfaces

RouterOS-Menü: /interface wireguard · REST-Pfad: interface/wireguard

Moderner, schlanker VPN-Tunnel-Typ.

Ein WireGuard-Interface allein stellt noch keine Verbindung her — dazu gehören Gegenstellen (siehe "WireGuard-Peers") mit öffentlichem Schlüssel und erlaubten Adressen.

⚠️ Achtung: Erst hier das Interface anlegen (mit Listen-Port), danach unter WireGuard-Peers die Gegenstellen eintragen. Der private Schlüssel wird beim Anlegen automatisch erzeugt, falls nicht angegeben.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. wg-heim.
Listen-Port (UDP) listen-port Zahl Nein 51820 Port, auf dem dieser Tunnel auf eingehende Verbindungen lauscht, z.B. 51820.
Privater Schlüssel private-key Text Nein Geheim halten. Leer lassen, damit RouterOS automatisch einen erzeugt.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Interface inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

WireGuard-Peers

RouterOS-Menü: /interface wireguard peers · REST-Pfad: interface/wireguard/peers

Gegenstellen (Clients/andere Router) eines WireGuard-Tunnels.

Jede Gegenstelle braucht ihren eigenen öffentlichen Schlüssel und eine Angabe, welche Adressen über sie geroutet werden.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
WireGuard-Interface interface Verweis auf bestehenden Eintrag unter /interface wireguard Ja Name des zuvor angelegten WireGuard-Interfaces.
Öffentlicher Schlüssel der Gegenstelle public-key Text Ja Vom Gerät der Gegenstelle kopieren (z.B. per "wg show public-key").
Erlaubte Adressen allowed-address Text Nein Welche IP-Adressen/Netze über diesen Peer laufen dürfen, mit Präfix, z.B. 10.10.10.2/32.
Feste Adresse der Gegenstelle endpoint-address Text Nein Nur nötig, wenn diese Gegenstelle selbst erreichbar sein muss (Site-to-Site), z.B. eine feste öffentliche IP oder ein DNS-Name. Bei Roadwarrior-Clients, die sich selbst melden, leer lassen.
Port der Gegenstelle endpoint-port Text Nein Meist derselbe Port wie der Listen-Port der Gegenstelle, z.B. 51820.
Keepalive persistent-keepalive Zeitdauer (Tage/Std/Min/Sek, per Stepper) Nein Hält die Verbindung durch NAT/Firewalls am Leben. Wichtig bei Clients hinter NAT.

PPPoE-Client

RouterOS-Menü: /interface pppoe-client · REST-Pfad: interface/pppoe-client

DSL-Einwahl-Client, meist auf dem WAN-Port.

Ersetzt eine feste/DHCP-WAN-Adresse durch eine PPPoE-Einwahl beim Provider.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. pppoe-wan.
Physischer Port interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Der Port, über den die Einwahl läuft, meist der WAN-Port, z.B. ether1.
Benutzername user Text Ja Zugangsdaten des Providers.
Passwort password Text Ja Zugangsdaten des Providers.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Einwahl inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Bonding

RouterOS-Menü: /interface bonding · REST-Pfad: interface/bonding

Bündelt mehrere physische Ports zu einer logischen, ausfalltoleranten/schnelleren Verbindung.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. bond1.
Gebündelte Ports slaves Text Nein Kommagetrennte Liste physischer Ports, z.B. ether2,ether3.
Modus mode Auswahl (fest): 802.3ad, active-backup, balance-rr, balance-xor, broadcast Nein 802.3ad (LACP) braucht einen kompatiblen, entsprechend konfigurierten Switch.

IP-Adressierung & Dienste

IP-Adressen

RouterOS-Menü: /ip address · REST-Pfad: ip/address

Weist Interfaces IP-Adressen zu.

Jede IP-Adresse hängt an genau einem Interface (physischer Port, Bridge oder VLAN).

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Adresse address Text Ja IP-Adresse mit Netzmaske als Präfix (Router-Adresse in diesem Netz), z.B. 192.168.88.1/24 oder 10.10.10.1/24. Das /24 legt fest, wie viele Geräte in dieses Netz passen (/24 = bis zu 254).
Interface interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Interface, dem diese Adresse zugewiesen wird, z.B. bridge oder ether4.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Adresse inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Adress-Pools

RouterOS-Menü: /ip pool · REST-Pfad: ip/pool

Adressbereiche, aus denen DHCP-Server oder PPP-Profile Adressen vergeben.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. dhcp_pool_lan.
Bereich(e) ranges Text Ja Von-bis-Adresse ohne Präfix, z.B. 192.168.88.10-192.168.88.254. Mehrere Bereiche kommagetrennt.

DHCP-Server

RouterOS-Menü: /ip dhcp-server · REST-Pfad: ip/dhcp-server

Vergibt automatisch IP-Adressen an Geräte in einem Netzwerk.

Für die üblichen Fälle deckt das bereits der Einrichten-Assistent (LAN-/VLAN-Schritt) ab — hier direkter Zugriff für Sonderfälle.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. dhcp_lan.
Interface interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Netzwerk, in dem dieser Server Adressen vergibt, z.B. bridge.
Adress-Pool address-pool Verweis auf bestehenden Eintrag unter /ip pool Ja Name eines zuvor angelegten Adress-Pools.
Lease-Zeit lease-time Zeitdauer (Tage/Std/Min/Sek, per Stepper) Nein Wie lange ein Gerät seine Adresse behält, bevor sie erneuert werden muss, z.B. 1d oder 12h.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no DHCP-Server inaktiv schalten, ohne ihn zu löschen.

DHCP-Netzwerke

RouterOS-Menü: /ip dhcp-server network · REST-Pfad: ip/dhcp-server/network

Gateway/DNS/Optionen, die ein DHCP-Server an seine Klienten verteilt.

Getrennt vom DHCP-Server selbst, weil dieselben Netzwerk-Optionen für mehrere DHCP-Server gelten können.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Netz address Text Ja Für dieses Netz gelten die folgenden Optionen — die Netzadresse mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24.
Gateway gateway Text Ja In der Regel die Router-Adresse in diesem Netz, ohne Präfix, z.B. 192.168.88.1.
DNS-Server dns-server Text Nein Meist der Router selbst, z.B. 192.168.88.1. Mehrere Server kommagetrennt möglich.

DHCP-Client (WAN)

RouterOS-Menü: /ip dhcp-client · REST-Pfad: ip/dhcp-client

Bezieht automatisch eine IP-Adresse vom Internetanbieter.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Interface interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Ja Meist der WAN-Port, z.B. ether1.
Standardroute übernehmen add-default-route Ja/Nein Nein yes Übernimmt die vom Provider mitgeteilte Standardroute ins Internet.
DNS-Server übernehmen use-peer-dns Ja/Nein Nein yes Übernimmt die vom Provider mitgeteilten DNS-Server.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no DHCP-Client inaktiv schalten, ohne ihn zu löschen.

DNS-Einstellungen (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /ip dns · REST-Pfad: ip/dns

Namensauflösung des Routers selbst (und optional als DNS-Server fürs LAN).

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
DNS-Server servers Text Nein Ein oder mehrere Server, kommagetrennt, z.B. 1.1.1.1,8.8.8.8.
Als DNS-Server fürs LAN erlauben allow-remote-requests Ja/Nein Nein no Lässt Geräte im LAN den Router selbst als DNS-Server nutzen. Ohne das schlagen DNS-Anfragen von Geräten an den Router fehl, selbst wenn sie ihn als DNS-Server eingetragen haben.

Verwaltungsdienste

RouterOS-Menü: /ip service · REST-Pfad: ip/service

Schaltet Zugriffswege auf den Router (Winbox, API, SSH, WWW/REST, Telnet, FTP) an/aus und ändert deren Port.

Jeder aktive Dienst ist ein potenzieller Angriffspunkt aus dem jeweils erreichbaren Netz — nicht benötigte Dienste deaktivieren.

⚠️ Achtung: Den gerade genutzten Zugriffsweg hier abzuschalten oder umzuportieren kann die eigene Verbindung sofort kappen — Vorsicht bei www-ssl (REST-API dieser App) und ssh.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Dienst name Auswahl (fest): www, www-ssl, ssh, api, api-ssl, winbox, ftp, telnet Ja Welcher Verwaltungsdienst geändert wird.
Port port Zahl Nein Auf welchem Port der Dienst lauscht, z.B. 22 für ssh.
Erlaubt von available-from Text Nein Optional: nur von dieser Adresse/diesem Netz aus erreichbar, mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Dienst inaktiv schalten, ohne den Eintrag zu löschen.

Hotspot

RouterOS-Menü: /ip hotspot · REST-Pfad: ip/hotspot

Login-Portal für Gäste-WLAN/-LAN mit Umleitung auf eine Anmeldeseite.

Besteht aus mehreren zusammenhängenden Teilen (Server, Server-Profil, Benutzer-Profil, Benutzer) — hier generischer Zugriff auf "/ip hotspot" selbst, verwandte Teile über "Eigener Menüpfad" (z.B. "/ip hotspot user").

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

Routing

Statische Routen

RouterOS-Menü: /ip route · REST-Pfad: ip/route

Feste, manuell eingetragene Wegewahl zu Netzen, die nicht direkt angeschlossen sind.

Für alles außer "Standard-Internet über eine WAN-Schnittstelle" (das übernimmt bereits die DHCP-Client-/PPPoE-Route automatisch).

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Zielnetz dst-address Text Ja Netz mit Präfix, z.B. 10.0.0.0/24, oder 0.0.0.0/0 für eine Standardroute.
Gateway gateway Text Ja Nächster Hop — IP-Adresse ohne Präfix (z.B. 192.168.88.254) oder Name eines Interfaces (z.B. ether1).
Distanz distance Zahl Nein Priorität bei mehreren passenden Routen zum selben Ziel — kleinere Zahl wird bevorzugt, z.B. 1.
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Route inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

OSPF-Instanzen

RouterOS-Menü: /routing ospf instance · REST-Pfad: routing/ospf/instance

Dynamisches Innennetz-Routing-Protokoll — tauscht Routen automatisch mit anderen OSPF-Routern aus.

Nur relevant, wenn mehrere Router im selben Netz eigenständig Routen lernen sollen.

⚠️ Achtung: Fehlkonfiguriertes OSPF kann Routen zu bestehenden Netzen überschreiben. Nur mit Netzwerkplan einsetzen.

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

BGP-Verbindungen

RouterOS-Menü: /routing bgp connection · REST-Pfad: routing/bgp/connection

Routing-Protokoll für Verbindungen zwischen unabhängigen Netzen/Providern.

Für Privat-/Kleinnetz i.d.R. nicht nötig — relevant bei eigenem Provider-unabhängigem Adressraum (Multihoming).

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

VPN-Server/Clients

PPP-Benutzer

RouterOS-Menü: /ppp secret · REST-Pfad: ppp/secret

Zugangsdaten für PPPoE-/L2TP-/PPTP-/OpenVPN-Einwahl in den Router.

Jeder Benutzer kann optional einem Profil zugeordnet werden, das IP-Pool/DNS/Verschlüsselung vorgibt.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Benutzername name Text Ja Frei wählbar, z.B. gast1.
Passwort password Text Ja Ausreichend lang und zufällig wählen.
Dienst service Auswahl (fest): any, pppoe, l2tp, pptp, ovpn, sstp Nein any Für welche Einwahl-Art dieser Benutzer gilt.
Profil profile Verweis auf bestehenden Eintrag unter /ppp profile Nein Name eines zuvor angelegten PPP-Profils.
Lokale Adresse local-address Text Nein IP-Adresse des Routers innerhalb dieser Verbindung, ohne Präfix, z.B. 10.10.10.1.
Adresse für den Client remote-address Text Nein Feste IP für diesen Benutzer (z.B. 10.10.10.2), oder Name eines Adress-Pools.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Benutzer inaktiv schalten, ohne ihn zu löschen.

PPP-Profile

RouterOS-Menü: /ppp profile · REST-Pfad: ppp/profile

Vorlagen (IP-Pool, DNS, Verschlüsselung) für PPP-Benutzer.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. vpn-clients.
Lokale Adresse local-address Text Nein IP-Adresse des Routers, ohne Präfix, z.B. 10.10.10.1.
Adress-Pool für Clients remote-address Text Nein Name eines zuvor angelegten Adress-Pools.
DNS-Server für Clients dns-server Text Nein Ein oder mehrere Server, kommagetrennt, z.B. 1.1.1.1,8.8.8.8.

L2TP-VPN-Server

RouterOS-Menü: /interface l2tp-server server · REST-Pfad: interface/l2tp-server/server

Nimmt eingehende L2TP-VPN-Einwahlen entgegen.

Ein einzelnes Server-weites An/Aus mit gemeinsamen Verschlüsselungs-Einstellungen — Benutzer selbst kommen von "PPP-Benutzer".

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

OpenVPN-Server

RouterOS-Menü: /interface ovpn-server server · REST-Pfad: interface/ovpn-server/server

Nimmt eingehende OpenVPN-Einwahlen entgegen.

Braucht zusätzlich ein Zertifikat ("/certificate") — Benutzer selbst kommen von "PPP-Benutzer".

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

WLAN / CAPsMAN

WLAN (Legacy-Treiber)

RouterOS-Menü: /interface wireless · REST-Pfad: interface/wireless

WLAN-Interfaces auf älteren/Standard-Wireless-Chips.

Diese Interfaces existieren bereits ab Werk (ein WLAN-Chip = ein Interface) — hier werden sie nur konfiguriert, nicht neu angelegt. Ein Sicherheitsprofil (siehe "WLAN-Sicherheitsprofile") muss vorher angelegt sein.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Netzwerkname (SSID) ssid Text Ja Der Name, den WLAN-Geräte in der Netzwerkliste sehen, z.B. MeinWLAN.
Sicherheitsprofil security-profile Text Nein Name eines zuvor unter "WLAN-Sicherheitsprofile" angelegten Profils.
Modus mode Auswahl (fest): ap-bridge, station, bridge Nein ap-bridge ap-bridge = Access Point (Normalfall), station = als Client mit einem anderen AP verbinden.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no WLAN-Interface inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

WLAN-Sicherheitsprofile

RouterOS-Menü: /interface wireless security-profiles · REST-Pfad: interface/wireless/security-profiles

Verschlüsselung/Passwort-Vorlagen für WLAN-Interfaces (Legacy-Treiber).

Ein Profil wird angelegt und dann bei einem WLAN-Interface als "security-profile" eingetragen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. heimnetz-wpa2.
Modus mode Auswahl (fest): none, static-keys-required, dynamic-keys Nein dynamic-keys dynamic-keys ist der übliche WPA/WPA2-Modus.
Authentifizierung authentication-types Auswahl (fest): wpa-psk, wpa2-psk, wpa-psk,wpa2-psk, wpa-eap, wpa2-eap Nein wpa2-psk = WPA2 mit gemeinsamem Passwort (Heimnetz-Standard).
WPA2-Passwort wpa2-pre-shared-key Text Nein Mindestens 8 Zeichen.

WLAN (neuer wifiwave2/802.11ax-Treiber)

RouterOS-Menü: /interface wifi · REST-Pfad: interface/wifi

WLAN-Interfaces auf neueren Wireless-Chips.

Anderes, verschachteltes Konfigurationsschema als der Legacy-Treiber (Punkt-Notation wie "security.passphrase") — nicht mit "/interface wireless" mischen. Nur auf Geräten mit entsprechend neuem WLAN-Chip vorhanden.

⚠️ Achtung: Diese App hat den .set-Pfad für den neuen Treiber noch nie gegen echte Hardware getestet (siehe HANDOFF.md) — nach dem Anwenden unbedingt prüfen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Netzwerkname (SSID) ssid Text Ja Der Name, den WLAN-Geräte in der Netzwerkliste sehen, z.B. MeinWLAN.
Authentifizierung security.authentication-types Auswahl (fest): wpa2-psk, wpa3-psk, wpa2-psk,wpa3-psk Nein wpa2-psk,wpa3-psk deckt sowohl ältere als auch neuere Geräte ab.
Passwort security.passphrase Text Nein Mindestens 8 Zeichen.
Ziel-Bridge datapath.bridge Text Nein Name der Bridge, der dieses WLAN-Netz zugeordnet wird (üblicherweise dieselbe wie das kabelgebundene LAN), z.B. bridge.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no WLAN-Interface inaktiv schalten, ohne es zu löschen.

CAPsMAN-Zentrale

RouterOS-Menü: /caps-man manager · REST-Pfad: caps-man/manager

Zentrale Verwaltung mehrerer WLAN-Access-Points von einem Router aus.

Nur relevant mit mehreren WLAN-Access-Points, die zentral verwaltet werden sollen — eigenes, umfangreiches Konfigurationsschema (Konfigurationen/Kanäle/Datapaths).

Noch kein kuratiertes Formular — alle Felder erscheinen als freie Schlüssel/Wert-Paare (siehe „Eigener Menüpfad“).

Firewall: Filter-Regeln

Filter-Regeln

RouterOS-Menü: /ip firewall filter · REST-Pfad: ip/firewall/filter

Entscheidet, ob Pakete durchgelassen (accept), verworfen (drop/reject) oder weiter geprüft werden.

input = Zugriffe auf den Router selbst, forward = Verkehr, der durch den Router hindurchgeht (z.B. LAN↔Internet oder zwischen zwei Netzen), output = vom Router ausgehender Verkehr. Regeln werden von oben nach unten geprüft; die erste passende Regel entscheidet.

⚠️ Achtung: Reihenfolge zählt. Neue Regeln landen am Ende der Liste — eine bereits vorhandene, weiter oben stehende Regel kann eine neue Regel unerreichbar machen. Position danach mit "/ip firewall filter print" kontrollieren, notfalls mit "move" verschieben.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Chain chain Text Ja forward input = an den Router, forward = durch den Router, output = vom Router aus. Eigene Chains (Sprungziele über "jump") sind ebenfalls möglich. Beispiel: forward
Aktion action Auswahl (fest): accept, drop, reject, log, jump, return, add-src-to-address-list, add-dst-to-address-list, fasttrack-connection, passthrough Ja accept Was mit passenden Paketen geschieht. reject schickt zusätzlich eine Fehlermeldung zurück, drop verwirft stillschweigend.
Quell-Adresse src-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.5 oder 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Ziel-Adresse dst-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.5 oder 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Quelle in Adress-Liste src-address-list Verweis auf bestehenden Eintrag unter /ip firewall address-list Nein Nur Pakete, deren Absender in dieser zuvor angelegten Adress-Liste steht.
Ziel in Adress-Liste dst-address-list Verweis auf bestehenden Eintrag unter /ip firewall address-list Nein Nur Pakete, deren Ziel in dieser zuvor angelegten Adress-Liste steht.
Eingangs-Interface in-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Nur Pakete, die über dieses Interface hereinkommen, z.B. ether1 oder bridge.
Ausgangs-Interface out-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Nur Pakete, die über dieses Interface hinausgehen, z.B. ether1 oder bridge.
Protokoll protocol Auswahl (fest): tcp, udp, icmp, gre, ipsec-esp, ipsec-ah Nein IP-Protokoll. Leer = alle.
Ziel-Port(s) dst-port Text Nein Nur bei tcp/udp sinnvoll. Einzelner Port (z.B. 80) oder Bereich (z.B. 8000-8100).
Verbindungsstatus connection-state Auswahl (fest): new, established, related, invalid, untracked Nein Status laut Connection-Tracking. "established,related" ist die übliche "schon erlaubte Verbindung"-Regel.
Layer7-Protokoll layer7-protocol Text Nein Name eines vorher unter "/ip firewall layer7-protocol" angelegten Musters (z.B. Erkennung bestimmter Apps). Kostet spürbar CPU, mit Bedacht einsetzen.
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung, ohne technische Wirkung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Regel inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Firewall: NAT (Portweiterleitung etc.)

NAT-Regeln

RouterOS-Menü: /ip firewall nat · REST-Pfad: ip/firewall/nat

Übersetzt Adressen — Internetfreigabe (srcnat/masquerade) und Portweiterleitung (dstnat).

srcnat ändert die Absenderadresse ausgehender Pakete (z.B. private LAN-IP → öffentliche WAN-IP). dstnat ändert die Zieladresse eingehender Pakete (z.B. Anfrage an die WAN-IP auf Port 80 → internen Server auf 192.168.88.10:80 umleiten).

⚠️ Achtung: Eine dstnat-Regel (Portweiterleitung) macht ein internes Gerät direkt aus dem Internet erreichbar — nur für Dienste einrichten, die das wirklich sein sollen, und danach den entsprechenden Port in der Filter-Tabelle nicht blockieren.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Chain chain Auswahl (fest): srcnat, dstnat Ja srcnat srcnat = Absenderadresse ändern (Internetfreigabe). dstnat = Zieladresse ändern (Portweiterleitung).
Aktion action Auswahl (fest): masquerade, src-nat, dst-nat, netmap, redirect, same Ja masquerade masquerade = automatisches NAT über die aktuelle WAN-IP (empfohlen bei wechselnder IP). src-nat = feste NAT-Adresse. dst-nat = Ziel umschreiben (Portweiterleitung). redirect = auf den Router selbst umlenken.
Quell-Adresse src-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Ziel-Adresse dst-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Eingangs-Interface in-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Bei dstnat meist der WAN-Port (woher die Anfrage aus dem Internet kommt), z.B. ether1.
Ausgangs-Interface out-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Bei srcnat/masquerade meist der WAN-Port, z.B. ether1.
Protokoll protocol Auswahl (fest): tcp, udp, icmp Nein Nötig, damit Ports geprüft werden können.
Ziel-Port der Anfrage dst-port Text Nein Der Port, auf den die Anfrage von außen ankommt, z.B. 8080.
Weiterleiten an (interne IP) to-addresses Text Nein Nur bei dst-nat: die interne IP-Adresse, an die weitergeleitet wird, z.B. 192.168.88.10.
Weiterleiten an (interner Port) to-ports Text Nein Nur bei dst-nat: interner Port, falls abweichend vom Ziel-Port (z.B. extern 8080 → intern 80).
Kommentar comment Text Nein Nur zur Wiedererkennung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Regel inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Firewall: Mangle (Markierung/QoS-Vorbereitung)

Mangle-Regeln

RouterOS-Menü: /ip firewall mangle · REST-Pfad: ip/firewall/mangle

Markiert Verbindungen/Pakete zur späteren Weiterverarbeitung (z.B. durch Queues).

Mangle selbst verändert nicht, wie ein Paket behandelt wird — es klebt nur eine Markierung darauf. Erst eine andere Regel (typischerweise eine Queue oder eine Routing-Regel), die genau diese Markierung als Bedingung abfragt, wird dadurch wirksam.

⚠️ Achtung: Eine Markierung ohne etwas, das sie auswertet (z.B. keine passende Queue), hat keinerlei sichtbaren Effekt — das ist der häufigste Verwirrungspunkt bei Mangle.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Chain chain Auswahl (fest): prerouting, input, forward, output, postrouting Ja forward Verarbeitungspunkt im Router-internen Paketfluss.
Aktion action Auswahl (fest): mark-connection, mark-packet, mark-routing, change-mss, change-ttl, set-priority, accept, passthrough Ja mark-connection mark-connection markiert die ganze Verbindung (wirkt auf alle ihre Pakete), mark-packet nur einzelne Pakete.
Name der Verbindungsmarkierung new-connection-mark Text Nein Frei wählbarer Name, den z.B. eine Queue später wiedererkennt.
Name der Paketmarkierung new-packet-mark Text Nein Frei wählbarer Name für die Paketmarkierung.
Weitere Mangle-Regeln noch prüfen passthrough Ja/Nein Nein yes Ja (Standard) lässt nachfolgende Mangle-Regeln diese Verbindung noch zusätzlich prüfen.
Quell-Adresse src-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Ziel-Adresse dst-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Eingangs-Interface in-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Nur Pakete, die über dieses Interface hereinkommen, z.B. ether1 oder bridge.
Ausgangs-Interface out-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Nur Pakete, die über dieses Interface hinausgehen, z.B. ether1 oder bridge.
Protokoll protocol Auswahl (fest): tcp, udp, icmp Nein IP-Protokoll. Leer = alle.
Ziel-Port(s) dst-port Text Nein Nur bei tcp/udp sinnvoll. Einzelner Port (z.B. 80) oder Bereich (z.B. 8000-8100).
Kommentar comment Text Nein Nur zur Wiedererkennung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Regel inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Firewall: Raw (vor Connection-Tracking)

Raw-Regeln

RouterOS-Menü: /ip firewall raw · REST-Pfad: ip/firewall/raw

Läuft vor jeder Connection-Tracking-Verarbeitung — meist zur Entlastung oder für DDoS-Grobfilter.

Regeln hier greifen, bevor RouterOS eine Verbindung überhaupt "kennt" (Connection-Tracking). Damit lässt sich z.B. bekannt uninteressanter Verkehr sehr günstig verwerfen, oder gezielt vom Tracking ausnehmen (notrack).

⚠️ Achtung: notrack nimmt den betroffenen Verkehr aus dem Connection-Tracking heraus — danach greifen dafür keine Filter-/NAT-Regeln mehr, die sich auf connection-state oder NAT verlassen. Nur gezielt einsetzen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Chain chain Auswahl (fest): prerouting, output Ja prerouting prerouting = eingehende Pakete, bevor der Router sie verarbeitet. output = vom Router selbst erzeugte Pakete.
Aktion action Auswahl (fest): accept, drop, notrack Ja accept notrack = von der Connection-Tracking-Verfolgung ausnehmen (siehe Warnhinweis oben).
Quell-Adresse src-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Ziel-Adresse dst-address Text Nein Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.0/24. Leer = beliebig.
Eingangs-Interface in-interface Auswahl aus Live-Interface-Liste des Routers Nein Nur Pakete, die über dieses Interface hereinkommen, z.B. ether1.
Protokoll protocol Auswahl (fest): tcp, udp, icmp Nein IP-Protokoll. Leer = alle.
Ziel-Port(s) dst-port Text Nein Nur bei tcp/udp sinnvoll. Einzelner Port (z.B. 80) oder Bereich (z.B. 8000-8100).
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Regel inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Firewall: Adress-Listen

Adress-Listen

RouterOS-Menü: /ip firewall address-list · REST-Pfad: ip/firewall/address-list

Benannte Gruppen von IP-Adressen/Netzen, die Filter/NAT/Mangle-Regeln als Bedingung referenzieren können.

Statt in jeder Regel einzelne IPs aufzuzählen, legst du hier eine benannte Liste an (z.B. "gesperrt" oder "vertraut") und verweist in Filter-/NAT-/Mangle-Regeln per "src-address-list"/"dst-address-list" darauf. Einträge können dauerhaft oder mit Ablaufzeit (timeout) sein.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Listen-Name list Text Ja Frei wählbarer Name, wird in anderen Regeln referenziert, z.B. gesperrt.
Adresse address Text Ja Einzel-IP oder Netz mit Präfix, z.B. 192.168.88.5 oder 10.0.0.0/24.
Ablaufzeit timeout Zeitdauer (Tage/Std/Min/Sek, per Stepper) Nein Optional. Nach dieser Zeit wird der Eintrag automatisch entfernt. Alles auf 0 lassen = bleibt dauerhaft, bis manuell entfernt.
Kommentar comment Text Nein Nur zur eigenen Wiedererkennung.

Queues / Bandbreiten-Steuerung

Einfache Bandbreiten-Begrenzung

RouterOS-Menü: /queue simple · REST-Pfad: queue/simple

Begrenzt Up-/Download einer IP-Adresse oder eines Netzes.

Reicht für die meisten Heim-/Kleinnetz-Fälle ohne Mangle-Markierungen aus.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. limit-gast.
Ziel target Text Ja IP-Adresse oder Netz, das begrenzt wird, mit Präfix, z.B. 192.168.88.50/32.
Max. Bandbreite (Upload/Download) max-limit Text Ja Zwei Werte getrennt durch "/", z.B. 10M/50M (Upload/Download).
Burst-Bandbreite burst-limit Text Nein Optional: kurzzeitig erlaubte höhere Bandbreite, z.B. 15M/60M.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Begrenzung inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Queue-Baum

RouterOS-Menü: /queue tree · REST-Pfad: queue/tree

Erweiterte, hierarchische Bandbreiten-Steuerung basierend auf Mangle-Markierungen.

Statt einer festen Adresse wirkt ein Queue-Baum-Eintrag auf Verkehr mit einer bestimmten Mangle-Markierung.

⚠️ Achtung: Setzt eine passende Mangle-Regel voraus, die genau diese Markierung setzt (siehe Firewall: Mangle) — ohne die greift ein Queue-Baum-Eintrag ins Leere.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Name name Text Ja Frei wählbar, z.B. queue-gast.
Übergeordnet parent Text Ja Ein Interface (z.B. der WAN-Port, etwa ether1) oder der Name eines anderen Queue-Baum-Eintrags.
Paket-/Verbindungsmarkierung packet-mark Text Nein Name der Mangle-Markierung, auf die dieser Eintrag wirkt.
Max. Bandbreite max-limit Text Nein Einzelwert, z.B. 20M.
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Begrenzung inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

Werkzeuge & Überwachung

Netwatch

RouterOS-Menü: /tool netwatch · REST-Pfad: tool/netwatch

Überwacht laufend, ob eine Adresse erreichbar ist, und kann bei Statuswechsel ein Skript auslösen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Zu überwachende Adresse host Text Ja IP-Adresse oder Hostname, ohne Präfix, z.B. 192.168.88.1 oder 8.8.8.8.
Prüf-Intervall interval Zeitdauer (Tage/Std/Min/Sek, per Stepper) Nein 10s Wie oft die Erreichbarkeit geprüft wird.
Skript bei Erreichbarkeit up-script Text Nein Name eines Skripts unter "Skripte".
Skript bei Nichterreichbarkeit down-script Text Nein Name eines Skripts unter "Skripte".
Deaktiviert disabled Ja/Nein Nein no Überwachung inaktiv schalten, ohne sie zu löschen.

E-Mail-Versand (Einstellungsmenü — genau ein Eintrag, kein Anlegen/Löschen)

RouterOS-Menü: /tool e-mail · REST-Pfad: tool/e-mail

Postausgangs-Server, den Scheduler/Netwatch/Skripte für Benachrichtigungen nutzen.

Ein einzelner, geräteweiter Satz Einstellungen — kein Menü mit mehreren Einträgen.

Feld RouterOS-Parameter Typ Pflicht Standard Hilfetext
Mailserver-Adresse address Text Ja Hostname oder IP-Adresse des Mailservers, z.B. smtp.gmail.com.
Port port Zahl Nein Meist 587 (STARTTLS) oder 465 (SSL).
Absenderadresse from Text Nein Z.B. router@example.com.
Benutzername user Text Nein Zugangsdaten des Mailservers.
Passwort password Text Nein Zugangsdaten des Mailservers.

6. Sicherungen

Sicherung/Wiederherstellung

  • Jetzt sichern: „Erstelle eine Sicherung, bevor du Änderungen am Router vornimmst.“ Exportiert die aktuelle Konfiguration.
  • Speicherort: „Wähle einen eigenen Ordner für neue Sicherungen, z.B. auf einer externen Festplatte oder in iCloud Drive“ / „Standard verwenden“ — „Setzt den Speicherort zurück auf den App-eigenen Standardordner.“
  • Wiederherstellen: „Diese Sicherung auf den verbundenen Router zurückspielen — nur für exakt dasselbe Routermodell.“ Lädt das Backup über SFTP hoch und spielt es zurück ein; prüft vorher, ob das Backup zum angeschlossenen Routermodell passt (Schutz vor einem „Brick“ durch falsches Modell), und erhält den aktuellen Login automatisch (Backups enthalten grundsätzlich keine Passwörter).
  • Gefahrenzone — Werkseinstellungen wiederherstellen: „Setzt den Router komplett auf die vom Hersteller mitgelieferte Standardkonfiguration zurück — alle bisherigen Änderungen (Internet, Heimnetz, VLANs, WLAN, Firewall) gehen verloren. Der Router startet danach neu.“ Vor dem endgültigen Zurücksetzen: „Dies löscht ALLE bisherigen Einstellungen … Vorher wird zusätzlich automatisch eine Sicherung erstellt.“ Nur für den Notfall gedacht, falls etwas schiefgelaufen ist.

7. Einstellungen

Erreichbar über das App-Menü RouterOS Assistant → Einstellungen… (oder ⌘,) — kein eigener Tab, sondern ein natives macOS-Settings-Fenster mit drei Reitern. Jede Änderung wirkt sofort, ohne Neustart der App.

Allgemein

  • Sprache: DE/EN-Umschalter — „Entspricht dem 🇩🇪/🇬🇧-Knopf in der Toolbar — beide steuern dieselbe Einstellung.“
  • Beim Verbinden automatisch nach Updates suchen (Standard: aus): „Prüft nach jedem erfolgreichen Verbinden automatisch, ob eine neuere RouterOS-Version verfügbar ist — entspricht dem Button „Nach Updates suchen“ im Tab „Verbinden“.“

Darstellung

  • Farbschema: Standard oder Kontrastreich. „Gilt für die Diagrammfarben in der Übersicht und die Status-Farben im LAN-Scanner (Traffic aktiv, Fest/Dynamisch, offener/geschlossener Port).“ Färbt außerdem die Kategorien in der Experte-Tab-Seitenleiste (Firewall, Interfaces, IP-Adressierung, Routing, VPN/WLAN/Queues/System/ Werkzeuge) mit derselben Palette.
  • Textgröße: Klein / Standard / Groß / Sehr groß. Gilt für Text überall in der App — mit zwei bewussten Ausnahmen: die Knotenkarten im Übersicht-Diagramm und die Tabellenspalten im LAN-Scanner bleiben fest in ihrer Schriftgröße, da sie feste Kartenbreiten haben und sonst Text abschneiden würden.
  • Bedienelemente: Kompakt / Standard / Komfortabel — „Größe von Buttons, Feldern und Abständen in der ganzen App.“

Netzwerk

  • Aktualisierungsrate (0,1 s / 0,5 s / 1 s / 3 s): wie oft der LAN-Scanner den Live-Traffic pro Port abfragt. „Höhere Aktualisierungsraten zeigen den Traffic-Verlauf feiner, kosten aber mehr CPU bei vielen gleichzeitig aktiven Ports.“
  • Sparkline-Zeitfenster (10 s / 30 s / 60 s) und Sparkline-Breite (100300pt): Länge bzw. Breite der kleinen Traffic-Verlaufsgrafik neben jeder Port-Überschrift im LAN-Scanner.